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"Sehr stolz": Djokovic glaubt weiter an den 25. Titel
Novak Djokovic hat sein großes Ziel knapp verpasst, bei den Australian Open aber jede Menge Mut für die kommenden Versuche geschöpft. "Ich glaube immer daran, dass ich es schaffen kann. Sonst würde ich nicht antreten", sagte der serbische Grand-Slam-Rekordsieger, der weiterhin auf der Jagd nach seinem 25. Major-Titel ist, und ergänzte: "Es ist toll, dass ich Jannik in fünf Sätzen schlagen und Carlos in vier knappen Sätzen einen harten Kampf liefern konnte."
Djokovic hatte sich in Melbourne in einem spektakulären Halbfinale gegen den Titelverteidiger Jannik Sinner (Italien) durchgesetzt - im Endspiel gegen den Weltranglistenersten Carlos Alcaraz ging dem 38-Jährigen beim 6:2, 2:6, 3:6, 5:7 dann ein wenig die Kraft aus. "Ich wusste, dass ich wahrscheinlich beide besiegen muss auf dem Weg zum Titel. Ich habe einen geschlagen, also bin ich schon näher dran gewesen als vergangenes Jahr. Das ist sehr schön, aber nicht genug", meinte Djokovic, der 2025 bei allen Grand Slams im Halbfinale ausgeschieden war.
Er habe seine Erwartungen in den vergangenen Jahren "ein wenig heruntergeschraubt", führte Djokovic aus: "Aber ich werde weiter Gas geben und sehen, ob ich noch eine Chance bekomme." Insgesamt betonte der Serbe, sei er "sehr stolz" auf das Erreichte.
Bevor er bei den French Open seinen nächsten großen Angriff startet, gilt es für Djokovic, der sich inzwischen fast ausschließlich auf die Grand Slams fokussiert, neue Kräfte zu sammeln. Er freue sich nun darauf, "mit meiner Familie zusammen zu sein. Das ist das einzige, an das ich gerade denke. Meine Liebsten zu umarmen", sagte er - und verabschiedete sich mit gemischten Gefühlen aus Melbourne.
Djokovic, der zehn Mal am Yarra River triumphieren konnte und am Sonntag erstmals das Finale dort verlor, teilt sich den geschlechterübergreifenden Rekord für die meisten Grand-Slam-Siege weiterhin mit der Australierin Margaret Court.
J.Sauter--VB