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Olympia-Generalprobe: Skicrosser feiern Dreifacherfolg
Die deutschen Skicrosser haben ihre Medaillenambitionen bei der Olympia-Generalrobe mit einem historischen Dreifacherfolg eindrucksvoll unterstrichen. Florian Wilmsmann raste im ersten von zwei Weltcup-Rennen im italienischen Val di Fassa zu seinem ersten Saisonsieg - direkt vor seinen Teamkollegen Cornel Renn und Tim Hronek.
"Es ist verrückt! Erster, Zweiter und Dritter, das gab's noch nie", sagte Wilmsmann und betonte: "Wir hatten richtig gute Ski."
Tatsächlich fuhren erst zum zweiten Mal drei deutsche Skicrosser ins Finale der schnellsten vier Athleten. Erstmals war dies demselben Trio im März 2021 im Schweizer Veysonnaz gelungen: Damals gewann auch schon Wilmsmann. Hronek wurde Dritter, Renn Vierter.
In Val di Fassa feierte Wilmsmann, der WM-Zweite von 2023, nun seinen sechsten Weltcup-Sieg. Renn fuhr erstmals aufs "Stockerl", für Hronek war es das siebte Podium. Der Italiener Simone Deromedis, immerhin Weltmeister 2023, hatte im Endlauf das Nachsehen.
Daniela Maier konnte das überraschend frühe Aus von Seriensiegerin Sandra Näslund (Schweden/25.) nicht nutzen und scheiterte im Halbfinale im Fotofinish. Im "kleinen Finale" sicherte sie sich Rang fünf, Veronika Redder wurde Siebte. Die Italienerin Jole Galli feierte ihren dritten Weltcup-Sieg.
Leonie Bachl-Staudinger (12.) und Luisa Klapproth (15.) schieden wie Kilian Himmelsbach (16.) im Viertelfinale aus. Im Fassatal in den Dolomiten steht am Samstag jeweils ein weiterer Wettkampf an. Die Olympia-Rennen steigen am 20. (Frauen) und 21. (Männer) Februar in Livigno.
D.Schlegel--VB