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Geschlagene Bayern pochen auf Reaktion: "Ans Limit gehen"
Fußball-Rekordmeister Bayern München will nach der ersten Niederlage der Bundesliga-Saison nicht in Panik ausbrechen - und pocht stattdessen auf eine schnelle Antwort. "Wir haben viel gefeiert, viel gewonnen, so ist der Fußball", sagte Trainer Vincent Kompany nach dem überraschenden 1:2 (1:0) gegen den FC Augsburg: "Jetzt geht es natürlich um die Reaktion."
Am 19. Spieltag waren die zuvor nahezu makellosen Münchner erstmals in der Liga als Verlierer vom Platz gegangen, überhaupt kassierten sie erst die zweite Saison-Niederlage nach dem 1:3 beim FC Arsenal in der Champions League. Dieses eine Spiel aber, versicherte Nationalspieler Joshua Kimmich, "wird uns nicht in eine Krise stürzen". Stattdessen werde man die "Wut, die in uns steckt", in den kommenden Spielen "rauslassen", versprach Verteidiger Jonathan Tah.
Lange warten müssen die Bayern nicht. Bereits am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) sind die Münchner zum Abschluss der Ligaphase in der Champions League bei der PSV Eindhoven zu Gast, am kommenden Samstag folgt das Auswärtsspiel beim Hamburger SV.
Damit es dabei nicht erneut zu Überraschungen kommt, müsse man "an unser Limit gehen", forderte Sportvorstand Max Eberl, "das haben wir heute nicht getan". Gegen Augsburg wirkten die Bayern mitunter sehr unkonzentriert und gaben in der Schlussphase die Partie aus der Hand. "Wir haben es nicht so gut gemacht, wie wir es müssen. Und da reichen eben ein paar Prozente in der Bundesliga", sagte Eberl.
Die zahlreichen Ausfälle - gegen Augsburg fehlten den Bayern sechs Profis - sowie der enge Terminplan dürften dabei nicht als Entschuldigung gelten. "Wir haben sehr viele Spiele und haben Spieler, die nicht zur Verfügung stehen", sagte Eberl, "aber trotzdem haben wir heute eine gute Mannschaft auf dem Platz gehabt und es eben nicht geschafft, an unsere 100 Prozent zu kommen."
O.Schlaepfer--VB