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Infantino verurteilt Final-Chaos beim Afrika-Cup
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat das Final-Chaos beim Afrika-Cup mit harschen Worten gegeißelt. Der Präsident des Fußball-Weltverbandes schrieb bei Instagram über "inakzeptable" sowie "hässliche" Szenen, die "verurteilt" werden müssen und sich "niemals wiederholen" dürfen. Er erwarte, "dass die zuständigen Disziplinarorgane" des afrikanischen Verbandes CAF "die entsprechenden Maßnahmen ergreifen".
Der Triumph des Senegal um Bayern-Profi Nicolas Jackson und Topstar Sadio Mané durch ein 1:0 (0:0) nach Verlängerung gegen Gastgeber Marokko war überschattet worden von einem Skandal. Nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff unmittelbar vor dem Ende der regulären Spielzeit hatte das Team aus dem Senegal den Platz aus Protest verlassen. Sogar ein Abbruch des Finales schien möglich, nachdem auch auf den Tribünen in Rabat Chaos ausgebrochen war. Senegals Fans wollten auf den Platz stürmen, Sicherheitskräfte verhinderten dies.
E.Gasser--VB