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Von Lawine mitgerissen: Snowboard-Pionier Kestenholz gestorben
Der Schweizer Snowboard-Olympiamedaillengewinner Ueli Kestenholz (50) ist bei einem Lawinenunglück im Wallis ums Leben gekommen. Das bestätigte der Schweizer Skiverband Swiss-Ski am Dienstag, nachdem die Kantonspolizei Wallis bereits am Sonntag ohne namentliche Angaben über einen mitgerissenen Snowboarder informiert hatte.
Kestenholz, 1998 in Nagano bei der olympischen Snowboard-Premiere Gewinner der Bronzemedaille im Riesenslalom, war am Sonntagvormittag im Lötschental im Schweizer Kanton Wallis unterwegs gewesen, als sich auf etwa 2400 Metern Höhe eine Lawine löste. Der Familienvater war gemeinsam mit einem Skifahrer unterwegs. Zusammen mit herbeigerufenen Rettungskräften gelang es dem Skifahrer, den verschütteten Kestenholz zu bergen.
"Der verletzte Mann" sei anschließend mit einem Helikopter noch in ein Krankenhaus geflogen worden, hieß es in der Polizeimitteilung. "Wir sprechen den Angehörigen und Nahestehenden von Ueli unser tiefstes Beileid aus", sagte der Präsident des Schweizer Skiverbands, Peter Barandun.
Nach seinen dritten Olympischen Spielen 2006 in Turin hatte Kestenholz seine professionelle Karriere beendet, blieb dem Sport jedoch weiterhin eng verbunden. "Das Leben ist zu kurz für nur einen Sport", steht auf seiner Website, auf der Kestenholz seine Erfahrungen mit "gleichgesinnten Outdoor-Sportbegeisterten" teilte.
O.Schlaepfer--VB