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Kovac steht hinter glücklosem Guirassy: "Halte ihm die Stange"
Trainer Niko Kovac hat Sorgen über die anhaltende Torflaute seines Topstürmers Serhou Guirassy beiseite geschoben und seinem Stürmer den Rücken gestärkt. "Es ist ganz klar: Ich halte ihm weiterhin die Stange", sagte Kovac nach dem wilden 3:3 (1:1) bei Eintracht Frankfurt, bei dem Guirassy erneut keine Torbeteiligung verbucht hatte.
Dass der 29-Jährige seit Ende Oktober auf ein Bundesligator wartet und seit dem 3. Spieltag nur ein einziges nachlegte, bereitet Kovac offenbar keine Sorgen. "Jeder Stürmer muss immer mal wieder durch so eine Durststrecke. Das gehört zum Fußball", sagte er. Guirassy würde wegen seines Status als Topscorer der letzten Saison schließlich "teilweise gegen zwei Leute spielen" müssen und habe deswegen häufig einen schweren Stand.
Optionen besitzt Kovac im Angriff, vor dem Jahresauftakt gegen die Eintracht hatte er öffentlich betont, dass auch Fábio Silva in die Startelf rücken könnte. Es sei letztlich "eine knappe Entscheidung" gewesen, meinte er nach der Partie. Der Portugiese habe aber nach seiner Hereinnahme in der 66. Minute "richtig viel Betrieb gemacht", was Kovac gefreut habe: "Konkurrenzkampf ist wichtig", betonte der Coach.
Kovac drückte zudem auch Zuversicht aus, dass die Misere des Angreifers, der in der letzte Saison noch stolze 21 Bundesligatore erzielt hatte, bald enden wird. "Er wird da wieder rauskommen, wir werden ihm helfen", versprach Kovac: "Von daher machen wir uns diesbezüglich keine großen Sorgen."
N.Schaad--VB