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Ebnoutalib vor Debüt in der Heimat: "Werden Tränen fließen"
"Heimkehrer" Younes Ebnoutalib erwartet eine emotionale Premiere in der Fußball-Bundesliga. "Ich glaube, da werden schon Tränen fließen", sagte der Neuzugang von Eintracht Frankfurt, der gebürtig aus der Mainmetropole stammt. Am kommenden Freitag (20.30 Uhr/Sky und Sat.1) könnte der von Zweitligist SV Elversberg verpflichtete Stürmer gegen Borussia Dortmund debütieren. Er wolle sich dabei auf sich fokussieren und "die Zeit genießen, Emotionen gehören aber dazu", sagte der 22-Jährige bei seiner Vorstellung.
Bis 2022 spielte Ebnoutalib bei Rot-Weiss Frankfurt, von dort aus wagte er den Schritt nach Italien zur AC Perugia. Im Januar 2024 verließ er den Verein und schloss sich nach einem halben Jahr Vereinslosigkeit dem FC Gießen an, von wo aus er Anfang 2025 zur SVE wechselte. In dieser Saison gelang ihm dort mit zwölf Toren in 17 Spielen der Durchbruch. In Frankfurt soll er vor allem kurzfristig Nationalspieler Jonathan Burkardt (Muskelverletzung in der Wade) ersetzen.
Neben dem Fußball machte der Stürmer zehn Jahre lang Taekwondo, sein Vater Faissal Ebnoutalib gewann in diesem Sport bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney Silber für Deutschland. Sein Vater sei "unglaublich stolz" aufgrund des Wechsels zum Champions-League-Teilnehmer Frankfurt, erklärte Ebnoutalib: "Er hat sich richtig gefreut, die ganze Familie und meine Freunde auch."
Nun beginnt für den diszipliniert arbeitenden Angreifer das nächste große Kapitel seiner Karriere ausgerechnet in der Heimat. Dafür sagte er laut eigener Aussage einigen Interessenten ab, darunter etwa dem VfL Wolfsburg. "Es war schon ernst, ich habe mir das auch sehr gut mit meinem Berater und meiner Familie überlegt", sagte er über die Verhandlungen mit den Niedersachsen und fügte mit einem Lachen an: "Aber als dann die Eintracht richtig kam, musste ich halt hierhin."
H.Gerber--VB