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DEL: Köln baut Tabellenführung aus - München patzt
Die Kölner Haie sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weiter das Maß aller Dinge. Beim 8:1-Gastspiel (2:1, 4:0, 2:0) bei den Dresdner Eislöwen war der Spitzenreiter deutlich überlegen. Die Haie, nun in 15 der vergangenen 16 Spiele siegreich, profitierten zudem von der Niederlage von Red Bull München gegen die Adler Mannheim 2:4 (0:1, 1:2, 1:1) und bauten ihre Tabellenführung auf acht Punkte aus.
Beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht aus Dresden ließen Oliwer Kaski (4.) und Dominik Bokk (7.) keine Gedanken an eine Überraschung aufkommen. Köln dominierte ohne Fans, die aufgrund von Zugproblemen nicht anreisen konnten, nach Belieben. Maximilian Kammerer (12.), Juhani Tyrväinen (19.) und Ryan MacInnis (25.) schraubten das Ergebnis höher. Aufseiten Dresdens war Drew Leblanc erfolgreich (29.), ehe Bokk (34.), Patrick Russell (44.) und Parker Tuomie für den Endstand sorgten (48).
Weitaus enger gestalteten sich die Verfolger-Duelle: München und die Adler lieferten sich ein Spiel auf Augenhöhe. Zwar war das Team von Trainer Oliver David über weite Strecken der Partie die spielbestimmende Mannschaft, jedoch kassierte der EHC zu einfache Gegentore und rutschte durch die Niederlage von Rang zwei auf vier der Tabelle ab.
Dafür sorgten auch die Straubing Tigers im zweiten Spiel der Play-off-Kandidaten gegen ERC Ingolstadt. Dank eines 6:3 (1:2, 2:0, 3:1) sind die Tigers nun Dritter. Angeführt vom starken Marcel Brandt (ein Tor, eine Vorlage) rehabilitierte sich Straubing für die Pleite gegen Köln am vorigen Spieltag und sicherte sich den achten Sieg aus den vergangenen zehn Spielen.
Bereits am Nachmittag bewältigten die Eisbären Berlin ihre Pflichtaufgabe gegen die Augsburger Panther. Beim 6:3 (2:0, 2:0, 2:3) stellte Liam Kirk schon früh die Weichen für den Deutschen Meister auf Sieg (1.). Die Eisbären führten Blaine Byrons Treffer mit 5:0 (42.), dann wackelten sie im letzten Drittel durch drei Augsburger Treffer binnen zehn Minuten noch einmal, ehe Frederik Tiffels mit dem 6:3 für den Endstand sorgte (58.). Dank des Sieges hält Berlin Anschluss an die Play-off-Plätze, zwei Punkte trennen die Eisbären von den Fischtown Pinguins.
R.Kloeti--VB