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Tischtennis-Pokal: Saarbrücken holt dritten Titel
Der 1. FC Saarbrücken TT hat zum dritten Mal den Tischtennis-Pokal gewonnen. Das Team um den chinesischen Superstar und dreimaligen Olympiasieger Fan Zhendong gewann im Finale gegen TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell mit 3:1.
Vor der Rekordkulisse von 5200 Zuschauern in Neu-Ulm setzte Saarbrückens Fan gleich ein Zeichen und besiegte den früheren Weltranglistenersten Dimitrij Ovtcharov mit 3:0. Ruwen Filus glich für Fulda gegen Patrick Franziska nach einem spektakulären 3:2 aus. "Gegen Franz habe ich gefühlt seit zehn Jahren nicht mehr gewonnen", sagte der 37-jährige Filus bei DYN: "Hier vor so einer Kulisse noch einmal eins meiner besten Spiele zu machen, ist genial."
Der FCS stand nun unter Zugzwang und sorgte durch Darko Jorgic (3:0 gegen Fanbo Meng) sowie erneut Fan (3:0 gegen Filus) für eine zügige Entscheidung und gewann zum dritten Mal nach 2012 und 2022 den Pokal. Fulda, das erstmals seit vier Jahren wieder im Final Four stand, verpasste den ersten Titel der Vereinsgeschichte.
Saarbrücken hatte sich im Halbfinale mit 3:1 gegen Titelverteidiger TTF Liebherr Ochsenhausen um den formstarken japanischen Doppel-Weltmeister Shunsuke Togami durchgesetzt, Fulda bezwang den TTC OE Clarity-Telefonie Systeme Bad Homburg auf dramatische Weise mit 3:2. Die Entscheidung fiel erst im fünften Satz des letzten und entscheidenden Doppels.
Die Freude über die Kulisse war auch bei den Veranstaltern groß. Dass man für das Final Four bereits im Vorfeld 5200 Tickets verkaufen und als ausverkauft vermelden könne, sei "ein starkes Signal für den Tischtennis-Sport in Deutschland", hatte TTBL-Geschäftsführer Nico Stehle gesagt: "Die enorme Nachfrage zeigt, wie sehr sich das Format bei den Fans etabliert hat. Gleichzeitig ist sie eine Anerkennung für die sportliche Qualität der teilnehmenden Teams und die kontinuierliche Weiterentwicklung des Events."
A.Kunz--VB