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Zverev vor Start ins Tennisjahr: "Bin ein Dieselmotor"
Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev sieht Spielpraxis vor den Australian Open als essenziell an. "Ich bin eher ein Dieselmotor, der erst in Gang kommen muss. Irgendwann spiele ich dann gutes Tennis. Aber dafür brauche ich ein Vorbereitungsturnier", sagte der Weltranglistendritte vor dem Start des United Cups in Sydney - und verglich sich mit seinen großen Rivalen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner, die vor großen Turnieren kaum Anlauf benötigen.
"Sie sind einfach in der Lage, bei den Australian Open aufzutauchen und sofort großartiges Tennis zu spielen", sagte Zverev. Die beiden Dominatoren treten vor dem ersten Höhepunkt der neuen Saison (18. Januar bis 1. Februar) nur in einem Showmatch in Südkorea gegeneinander an, während Zverev mit dem deutschen Team beim Mannschaftsturnier den zweiten Titel nach 2024 jagt.
Der Hamburger, der 2025 nur einen Titel gewinnen konnte, betonte erneut, er habe im Vergleich zu Alcaraz und Sinner "viel aufzuholen. Aber das gilt auch für den Rest der Tour." Zverev liegt mehr als 6000 Weltranglistenpunkte hinter dem Spitzenduo aus Spanien und Italien. 2024 und 2025 teilten Alcaraz und Sinner alle acht Grand-Slam-Titel unter sich auf.
In Sydney möchte Deutschlands Nummer eins den Grundstein für einen erfolgreichen Saisonstart legen. Im vergangenen Jahr gewann er beim United Cup jedes seiner drei Matches, nahm den Schwung mit zum ersten Grand-Slam-Highlight in Melbourne, wo sein Weg erst im Finale gegen Titelverteidiger Sinner zu Ende war. In der Nacht zu Sonntag (0.30 Uhr MEZ/Sky und Tennis Channel) bekommt es das deutsche Team um Zverev und Eva Lys zum Auftakt mit den Niederlanden zu tun.
B.Wyler--VB