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"Jetzt zufrieden": Skisprung-Queen Schmid hört nach Olympia auf
Rekordweltmeisterin Katharina Schmid beendet nach der laufenden Olympiasaison ihrer große Skisprung-Karriere. Dies gab die 29-Jährige am Samstag bei einer Pressekonferenz in Fischen im Allgäu drei Tage vor dem Auftakt der "Two Nights Tour" in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf bekannt.
"Ich durfte in meinem Sport vor allen Dingen sehr viele Erfolge erleben und feiern - das Skispringen wird für mich immer etwas ganz Besonderes und Teil meines Lebens bleiben", sagte Schmid: "Ich merke, dass ich jetzt zufrieden bin mit meinem sportlichen Tun. Ich bin froh, bald einfach zu Hause zu sein."
Die Oberstdorferin hatte damals noch unter dem Namen Althaus im Dezember 2011 im Weltcup debütiert und seitdem dort 19 Siege gefeiert, den bislang letzten im Januar 2025 in Villach. Höhepunkt ihrer Karriere war der WM-Titel im Einzelspringen von der Normalspringen 2023 in Planica. Zudem holte Schmid seit 2015 sechs weitere WM-Goldmedaillen in Team-Wettbewerben.
Bei Olympischen Winterspielen gewann Schmid zwar 2018 und 2022 zwei Silbermedaillen im Einzel, musste aber auch eine ganz bittere Enttäuschung hinnehmen: Vor knapp vier Jahren wurden sie beim Mixed-Wettbewerb in Peking disqualifiziert, das deutsche Team blieb ohne Medaille. Ihre letzte Chance auf olympisches Gold hat sie im kommenden Februar bei den Wettbewerben in Predazzo.
Gemeinsam mit der bereits 2022 zurückgetretenen Carina Vogt, die Olympiasiegerin und zweimal Weltmeisterin im Einzel wurde, prägte Schmid eine Ära des deutschen Frauen-Skispringens. Schmid (7 WM-Titel) und Vogt (5) führen die Rekordliste im Skispringen deutlich an, keine andere Springerin hat mehr als zweimal Gold bei Weltmeisterschaften gewonnen.
Schmids Traum von einer Teilnahme an einer Vierschanzentournee der Frauen bleibt nun unerfüllt - eine vollwertige Tournee soll es erst im Winter 2026/27 geben.
L.Stucki--VB