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NBA: Spurs schlagen OKC und Hartenstein abermals
Die San Antonio Spurs und ihr Basketball-Star Victor Wembanyama entwickeln sich allmählich zum Angstgegner für den NBA-Champion Oklahoma City Thunder. Durch das 117:102 im traditionellen "Christmas Game" feierten die Spurs binnen zwei Tagen den zweiten Erfolg gegen den Titelverteidiger und den deutsch-amerikanischen Profi Isaiah Hartenstein.
Es war der dritte Sieg der Spurs im dritten Duell der beiden Topteams der Western Conference in den vergangenen zwei Wochen. Im Halbfinale des NBA Cups hatte San Antonio zuletzt eine 16 Spiele andauernde OKC-Siegesserie beendet, dazu gewannen die Texaner bereits am Dienstag (130:110). Am Donnerstag erarbeiteten sich die Spurs ein Polster, das sie Viertel für Viertel dank einer starken Teamleistung gegen einen zu ineffizienten Gegner ausbauten.
Hartenstein, der auf ordentliche 13 Punkte und zwölf Rebounds kam, und der eher schwache MVP Shai Gilgeous-Alexander (22 Punkte) konnten die erst fünfte Saisonniederlage des Führenden der Western Conference nicht verhindern. De'Aaron Fox überzeugte mit 29 Punkten als bester Werfer der Spurs, Wembanyama steuerte 19 Punkte und elf Rebounds bei.
Das französische Ausnahmespieler (21) wurde dazu vom Heimpublikum ausgebuht. "Es fühlt sich nicht natürlich an, von einer Rivalität zu sprechen", hatte Wembanyama im Vorfeld gesagt. "Ich hoffe, es wird bald so weit sein, aber wir kommen uns definitiv näher."
Die Spurs festigten ihren zweiten Platz im Westen (23 Siege, sieben Niederlagen) hinter Oklahoma City, das bei 26 Siegen steht.
B.Wyler--VB