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Premierensieg für Taubitz im Olympia-Winter
Rodel-Weltmeisterin Julia Taubitz hat ihren erlösenden Premierensieg im Olympia-Winter gefeiert. Beim Weltcup in Lake Placid im US-Bundesstaat New York gewann die 29-Jährige aus Oberwiesenthal nach einer bislang enttäuschenden Saison vor den US-Amerikanerinnen Ashley Farquharson (+0,132) und Summer Britcher (+0,230). Vizeweltmeisterin Merle Fräbel landete auf Rang sechs (+0,396), Anna Berreiter wurde Achte (+0,727).
Bislang hatte sich Taubitz noch nicht in ihrer Topform präsentiert. Nachdem sie bei den beiden Weltcup-Stationen zuvor auf den Plätzen zwölf und acht gelandet war, überzeugte die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison auf der schwierigen Olympia-Bahn von 1932 und 1980 und schöpfte Hoffnung vor den Winterspielen in Mailand und Cortina d'Ampezzo (6. bis 22. Februar). Fräbel zog an der Spitze des Gesamtweltcups mit der Österreicherin Hannah Prock gleich (beide 185 Punkte), Taubitz schob sich vor auf Rang vier (174).
Taubitz war 2022 als Favoritin ins Olympiarennen in Peking gegangen, am Ende nach einem Sturz im zweiten Lauf aber nur Siebte geworden. In Cortina d'Ampezzo will sie sich nun den Traum vom Olympiasieg erfüllen. Zuvor stehen noch Weltcup-Rennen in Sigulda/Lettland, Winterberg und Oberhof an.
Die für den späten Freitagabend angesetzten Doppelsitzer-Rennen waren zuvor wegen schlechter Wetterverhältnisse mit starken Winden auf den Samstag verschoben worden. Die Wettkämpfe werden ab 14.45 Uhr nachgeholt. Der Start der Frauen im Einsitzer-Schlitten fand dagegen planmäßig statt.
S.Spengler--VB