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Kehl: Geldstrafe für Adeyemi nach Wutausbruch
Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl hat nach dem Wutausbruch von Karim Adeyemi Konsequenzen für den Offensivspieler angekündigt. "Über die Szene wird zu reden sein. Er wird dafür eine Strafe kriegen, weil wir das Thema in den letzten Wochen sehr intensiv mit der Mannschaft besprochen haben", sagte Kehl nach dem 2:0 (1:0)-Bundesligasieg gegen Borussia Mönchengladbach bei Sky.
Was war passiert? Adeyemi hatte sich in der 60. Minute massiv über seine Auswechslung aufgeregt und wollte direkt in die Kabine gehen, Kehl hielt ihn davon ab. Die Auswechslung sei "total berechtigt" gewesen, sagte Kehl, "Karim hat kein gutes Spiel gemacht." Eine solche Reaktion wolle er nicht sehen, "die will der Trainer nicht sehen, die will keiner sehen. Das gehört sich nicht und das weiß auch Karim", betonte Kehl: "Deswegen wird er dafür eine Geldstrafe kriegen."
Adeyemi war bereits in den vergangenen Wochen mit einem ähnlichen Verhalten aufgefallen. Auch Trainer Niko Kovac kritisierte den deutschen Nationalspieler. "Er war heute nicht gut", sagte Kovac, "deswegen ist die Auswechslung berechtigt." Kovac begrüßte eine Sanktion des Verhaltens und fügte an: "Man muss auch einsichtig sein."
F.Wagner--VB