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Kombination: Armbruster nach Kollaps chancenlos - Hagen vorn
Kombiniererin Nathalie Armbruster hat nach einem Kollaps in der Loipe erstmals in diesem Winter das Podest verpasst. Die Weltcup-Gesamtsiegerin des Vorwinters musste sich in Ramsau im Massenstart-Wettbewerb mit Rang zwölf begnügen, doch das wurde zu Nebensache. Ihren zweiten Saisonsieg holte die Norwegerin Ida Marie Hagen.
Armbruster hatte im Langlauf, der beim Massenstart anders als gewohnt vor dem Skispringen absolviert wird, für einen Schreckmoment gesorgt. Die 19-Jährige brach nach 3,2 von fünf Kilometern unvermittelt zusammen und blieb mehrere Sekunden regungslos auf der Strecke liegen, mehrere Konkurrentinnen liefen vorbei. Der Deutsche Skiverband sprach später von "Kreislaufproblemen", Armbruster gehe es "soweit wieder gut".
Die Schwarzwälderin berappelte sich, lief weiter - und beendete das Rennen noch auf dem 13. Platz, 1:30,7 Minuten hinter Hagen. Im Ziel hatte Armbruster Tränen in den Augen, knapp zwei Stunden später ging sie dennoch auf die Schanze und sprang auf 84,0 m. Am ersten Weltcup-Wochenende hatte Armbruster in Trondheim die Plätze zwei und drei belegt.
Beste Deutsche wurde somit Jenny Nowak als Siebte, Ronja Loh und Trine Göpfert folgten auf den Rängen 17 und 20. Hinter Siegerin Hagen, die ihre Führung im Gesamtweltcup ausbaute, schafften es auch Alexa Brabec (USA) und Minja Korhonen (Finnland) auf das Podest.
Am Samstag steht der letzte Wettkampf des Jahres an, dann wird nach der bekannten Gundersen-Methode erst gesprungen (8.30 Uhr/Langlauf 15.30 Uhr).
C.Bruderer--VB