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Rodeln: Loch mit Schadensbegrenzung - Langenhan Zweiter
Rodel-Rekordweltmeister Felix Loch hat eine Woche nach seinem Überraschungscoup von Winterberg einen Dämpfer kassiert - mit einem starken zweiten Lauf aber zumindest Schadensbegrenzung betrieben. Der 36-Jährige, der zum Auftakt seinen ersten Weltcupsieg nach knapp 22 Monaten gefeiert hatte, kam in Park City im US-Bundesstaat Utah nur auf den siebten Rang. Mit der zweitschnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang verbesserte sich der dreimalige Olympiasieger aber immerhin noch um sieben Plätze.
Sein Rückstand auf Sieger Jonas Müller (Österreich) betrug im zweiten Weltcuprennen des Olympiawinters am Ende 0,887 Sekunden. Weltmeister Max Langenhan fuhr als Zweiter (+0,257) zum zweiten Mal in dieser Saison aufs Podium, Dritter wurde der Italiener Leon Felderer (+0,508). David Nössler (+0,805) belegte einen starken sechsten Rang. Der erste Durchgang war bereits in der Nacht zu Samstag ausgefahren worden.
Sein Fazit vom Wochenende? "Durchwachsen", sagte Loch: "Gestern nochmal beschissener als heute. Aber jetzt bin ich erstmal wieder zufrieden." Langenhan sprach von einer "harten Woche" und zeigte sich "super froh".
Bei den Frauen verpasste das Team von Bundestrainer Patric Leitner die Podestplätze deutlich. Als beste Deutsche kam Merle Fräbel beim Sieg der US-Amerikanerin Summer Britcher auf den sechsten Rang (+0,264). Weltmeisterin Julia Taubitz verhinderte ein weiteres Debakel mit einem starken zweiten Lauf und fuhr von Rang 15 noch auf Platz acht vor (+0,341). Anna Berreiter wurde Elfte (+0,392).
In der Team-Staffel gewann Italien vor Österreich und den USA, Deutschland kam nur auf Platz fünf. "Das war generell nicht das Gelbe vom Ei", sagte Leitner.
Im Doppelsitzer der Männer hatten in der Nacht zu Samstag überraschend Toni Eggert und Florian Müller triumphiert, im Doppelsitzer der Frauen feierten Dajana Eitberger und Magdalena Matschina ihren ersten Saisonerfolg.
C.Kreuzer--VB