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Skispringen: Verbesserte Freitag in Wisla Sechste
Die deutschen Skispringerinnen müssen weiter auf ihre erste Podestplatzierung im Olympiawinter warten, für Vizeweltmeisterin Selina Freitag geht es aber aufwärts. Zum Auftakt der dritten Weltcup-Station im polnischen Wisla belegte die 24-Jährige aus Oberwiesenthal als beste DSV-Athletin den sechsten Platz und verbuchte ihr bestes Saisonergebnis.
"Ich muss von Wettkampf zu Wettkampf immer mehr Lockerheit reinkriegen und mein Ding machen - und am besten gar nicht über das Ergebnis nachdenken", sagte Freitag im ZDF.
Beim ersten Saisonsieg der Norwegerin Anna Odine Ström fehlten Freitag nach einem starken zweiten Durchgang, mit dem sie von Rang zehn noch nach vorne rückte, mit 226,7 Punkten (116,0+125,5 m) rund fünfeinhalb Meter zum Podest. Agnes Reisch wurde Elfte, die siebenmalige Weltmeisterin Katharina Schmid fiel von Platz neun auf Rang zwölf zurück.
Team-Weltmeisterin Ström setzte sich mit Sprüngen auf 127,0 und 124,0 m (246,0 Punkte) vor der Kanadierin Abigail Strate (240,9) und der Japanerin Nozomi Maruyama (236,9) durch, die damit die Führung im Gesamtweltcup erfolgreich verteidigte.
Einen bitteren Rückschlag gab es für Weltmeisterin Nika Prevc. Die slowenische Titelverteidigerin im Gesamtweltcup, die zuletzt in Falun mit ihrem ersten Saisonerfolg die Siegesserie Maruyamas beendet hatte, wurde in der Qualifikation disqualifiziert. Die Ski der 20-Jährigen waren einen Zentimeter zu lang für das Körpergewicht Prevcs, die damit den Wettkampf verpasste.
Da es Prevcs erste Gelbe Karte nach dem neuen Sanktionssystem war, darf sie am Freitag in der Qualifikation für das zweite Springen in Wisla wieder antreten.
T.Zimmermann--VB