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Ehrung für Beckenbauer: Neuendorf bittet um Geduld
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat in der Diskussion um eine angemessene Ehrung für den verstorbenen Franz Beckenbauer um Geduld gebeten. Zwar mache man sich "intensiv darüber Gedanken, wie wir ein dauerhaftes Andenken an Franz Beckenbauer sicher stellen", sagte DFB-Präsident Bernd Neuendorf am Donnerstag: "Bevor wir aber mit Schnellschüssen rausgehen, sollten wir diese Dinge auch mit der Familie diskutieren."
Dafür solle jedoch zunächst "auch aus Respekt vor der Familie eine gewisse Ruhe einkehren", betonte Neuendorf, der erneut die "einzigartige Stellung" von Beckenbauer in Deutschland hervorhob. Es sei davon auszugehen, dass die kommenden Länderspiele der A-Nationalmannschaften genutzt werden, "um ein Gedenken zu organisieren", sagte der 62-Jährige.
Nachdem Beckenbauer am Sonntag im Alter von 78 Jahren verstorben war, hatten zahlreiche Wegbegleiter über Ehrungen für den Kaiser diskutiert. Der ehemalige Bundestrainer Berti Vogts etwa hatte die Umbenennung des DFB-Pokals ins Spiel gebracht. Zuletzt hatte der DFB bereits eine Schweigeminute für den laufenden Spielbetrieb angekündigt.
D.Schaer--VB