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Dakar: Gottschalk nach mehrfachem Überschlag ausgeschieden
Der deutsche Beifahrer Timo Gottschalk muss seinen Traum vom Gesamtsieg bei der Rallye Dakar begraben. Der 49-Jährige und sein Pilot Yazeed Al-Rajhi (Saudi-Arabien) überschlugen sich am Donnerstag auf dem ersten Abschnitt der Marathon-Etappe gleich mehrfach. Da die entstandenen Schäden an ihrem Toyota nicht vor Ort repariert werden konnten, musste das Duo frühzeitig aufgeben.
"Kleine Ursache, große Wirkung: Eine kleine Welle hat uns heute ausgehebelt. Ein halber Meter mehr rechts oder links – nichts wäre passiert", haderte Gottschalk, der im vergangenen Jahr an der Seite des Brasilianers Lucas Moraes überraschend den dritten Platz bei der Dakar belegt hatte: "Aber so ist der Marathon-Rallye-Sport."
Gottschalk und Al-Rajhi waren auf der dritten Etappe an die Spitze der Gesamtwertung beim Wüstenklassiker gesprungen und bauten diese in den folgenden Tagen weiter aus. Auch auf dem sechsten Teilstück hatten sie vor ihrem Unfall bereits weitere Minuten auf die Konkurrenz herausgefahren. Doch bereits nach 51 Kilometern war dann Schluss.
"Wir sind natürlich bitter enttäuscht, in Führung den Traum vom Sieg aufgeben zu müssen", sagte Gottschalk: "Wir sind aber auch froh, dass wir unter Beweis gestellt haben, dass wir bei der Rallye Dakar das Tempo nicht nur mitgehen, sondern auch bestimmen können."
Im Anschluss an den Unfall trat das Duo den Rückweg zum Biwak an. Dort wird untersucht, ob der Toyota in der zweiten Woche der Rallye zumindest an den Tageswertungen teilnehmen kann.
C.Stoecklin--VB