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Olympia: Weikert glaubt an Rückhalt der Bevölkerung
DOSB-Präsident Thomas Weikert glaubt mit Blick auf eine mögliche Olympia-Bewerbung an einen starken Rückhalt in der Bevölkerung. "Die Menschen wollen mehrheitlich Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland", sagte Weikert dem Münchner Merkur und der TZ, er schränkte dabei jedoch ein: "Sie wollen sie nicht um jeden Preis."
Wichtig sei, ein Bewerbungskonzept zu entwickeln, "dass die Erwartungen der Gesellschaft, der Politik und des Sports" gleichermaßen erfülle: "Ich bin durchaus zuversichtlich, dass uns das gelingt." Durch den Dialogprozess in diesem Jahr habe er ein sehr gutes erstes Gefühl bekommen, welche Erwartungshaltung die Menschen an eine erneute Bewerbung hätten und welche Vorbehalte noch existierten.
Eine Abkehr vom Gigantismus ist für Weikert verpflichtend. "Wir planen deshalb für unsere Bewerbung auch keine teuren Neubauten und werden auch sonst sehr kostenbewusst arbeiten. Wir wollen, dass das Budget die Planungen bestimmt. Nicht die Planungen das Budget", sagte Weikert.
Bei der DOSB-Mitgliederversammlung Anfang Dezember hatten die Delegierten einstimmig die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der sogenannten Frankfurter Erklärung anerkannt. Der Dachverband erhielt damit grünes Licht für das Erstellen eines Feinkonzepts, das in der zweiten Jahreshälfte 2024 der Öffentlichkeit präsentiert werden soll.
A.Ruegg--VB