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Aktivisten-Ärger in Gurgl: "Verdammte Idioten!"
Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" haben sich beim Weltcup-Slalom im österreichischen Gurgl den Zorn der Athleten zugezogen. "Verdammte Idioten! Die zerstören das Rennen", schimpfte etwa Weltmeister Henrik Kristoffersen im norwegischen Rundfunk NRK. Der 29-Jährige versuchte sogar, auf die Aktivisten loszugehen und bewarf diese wie der Kroate Filip Zubcic mit Schneebällen.
"Solche Leute wollen wir hier nicht haben. Das sollte Konsequenzen haben", schimpfte Kristoffersen über die "respektlose" und "abscheuliche" Aktion. Sein Teamkollege, der frühere Weltmeister Sebastian Foss-Solevaag, zerrte einen der im Schnee liegenden Aktivisten aus dem Zielraum.
Nachdem der Österreicher Marco Schwarz, Fünfter nach dem ersten Durchgang, seinen zweiten Lauf ins Ziel gebracht hatte, brach dort das Chaos los. Drei Demonstranten hielten ein Banner mit der Aufschrift "Hört auf den Klimarat" in die Höhe und bestreuten den Schnee mit orangefarbenem Pulver. Damit zogen sie sich den Zorn der Athleten zu.
Das Rennen war für etwa zehn Minuten unterbrochen, ehe Polizei und Sicherheitsdienst für Ordnung gesorgt hatten. "Wenn ich jetzt am Start stehen würde, würde ich mich so dermaßen aufregen", sagte TV-Experte Felix Neureuther am BR-Mikrofon. "Sie sollen von mir aus friedlich protestieren. Lasst uns reden oder was weiß ich."
FIS-Renndirektor Markus Waldner bekannte, man sei von der Aktion überrascht worden. "Wir hatten viel Polizei hier, aber nicht an den richtigen Stellen", sagte er. "Aber wie ich gehört habe, haben ein paar Wikinger die Sache geregelt", ergänzte er schmunzelnd.
F.Mueller--VB