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Streits um Nordkoreas Flagge: Asien-Rat soll Strafe zahlen
Das wiederholte Hissen der nordkoreanischen Flagge im Rahmen der Asienspiele hat für den Olympischen Rat Asiens (OCA) eine Geldstrafe zur Folge. Wie die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) mitteilte, fordert sie vom OCA die Zahlung von 500.000 Dollar. Der OCA hat für eine eventuelle Anfechtung des Urteils drei Wochen Zeit.
Nordkoreas Flagge war während der Asienspiele im September und Oktober im chinesischen Hangzhou bei Eröffnungs- und Schlussfeier sowie bei Siegerehrungen gehisst worden. Dies stellte einen Verstoß gegen von der WADA verhängte Sanktionen dar: Nordkoreas nationale Anti-Doping-Behörde wurde bereits 2021 für "nicht konform" erklärt, seither darf das Land unter anderem bei keiner regionalen, kontinentalen oder weltweiten Sportveranstaltung seine Flagge zeigen, ausgenommen sind Olympische Spiele und Paralympics.
"Trotz Hinweisen von der WADA vor und während der Spiele weigerte sich der OCA, den Aufforderungen nachzukommen", hieß es nun im Statement der WADA. Der Vorwurf: Der OCA hat gegen seine Verpflichtungen als Unterzeichner des Anti-Doping-Codes verstoßen.
Nordkorea war nach der umfassenden Grenzschließung im Zuge der Coronapandemie bei den Asienspielen auf die globale Sportbühne zurückgekehrt. Zu den teils starken Ergebnissen zählten mehrere Weltrekorde im Gewichtheben.
T.Ziegler--VB