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Medien: DFL wird Klubs erneut über Investor abstimmen lassen
Die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) wagt bei der Suche nach einem Geldgeber offenbar einen neuen Anlauf. Wie die Sportschau berichtet, haben Präsidium und Aufsichtsrat der DFL am Dienstag beschlossen, die Mitgliederversammlung der 36 Klubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga am 11. Dezember erneut über die Grundlagen eines möglichen Investoren-Deals abstimmen zu lassen.
Bei einem positiven Votum würden die beiden DFL-Geschäftsführer Marc Lenz und Steffen Merkel das Mandat erhalten, einen Deal mit einem Investor abzuschließen. Beim vorigen Versuch am 24. Mai war die dafür nötige Zwei-Drittel-Mehrheit nicht zustande gekommen.
Laut Sportschau-Informationen sehen die Pläne weiterhin die Gründung einer Tochterfirma vor, welche unter anderem die lukrativen audiovisuellen Medienrechte vermarktet. Von den Erlösen soll ein möglicher Investor sechs bis neun Prozent über eine Laufzeit von 20 Jahren erhalten und dafür 800 Millionen bis eine Milliarde Euro zahlen. Beim Ende Mai gescheiterten Vorhaben waren 12,5 Prozent Anteile für den Investor vorgesehen.
60 Prozent der Einnahmen nach dem neuen Modell sollen in Digitalisierungs-Projekte fließen, 30 Prozent die zunächst durch den Investoren-Einstieg entstehenden Mindereinnahmen der Klubs ausgleichen. Mit den restlichen Millionen sollen die Auslandsaktivitäten gesteigert werden.
"Wir brauchen Investitionen für die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells. Wir prüfen, welche Möglichkeiten konsensfähig sind und werden das ergebnisoffen diskutieren", hatte Co-Geschäftsführer Lenz zuletzt noch einmal betont.
C.Kreuzer--VB