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Mittelalte Menschen und Männer in Sachsen-Anhalt besonders oft AfD-Wähler
Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in allen Bevölkerungsgruppen stark abgeschnitten - vor allem aber bei Menschen im mittleren Alter, Männern und jenen mit niedrigem Bildungsabschluss. Das geht aus den am Sonntagabend und Montagmorgen von ARD und ZDF veröffentlichten Daten hervor, die Infratest dimap beziehungsweise die Forschungsgruppe Wahlen erhoben. Demnach wählten 50 Prozent der Männer die AfD - aber nur 39 bis 40 Prozent der Frauen.
Insgesamt holte die vom Landeverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Partei dem vorläufigen Ergebnis zufolge 43,8 Prozent der Stimmen. Besonders stark schnitt sie bei den Menschen zwischen 30 und 59 Jahren ab.
Die Forschungsgruppe Wahlen verzeichnete für diese Altersgruppe 50 bis 52 Prozent AfD-Wähler, Infratest dimap für die 35- bis 59-Jährigen 52 Prozent. Bei den Älteren fällt der Wert dann ab.
So stimmten der ARD zufolge unter den Wählerinnen und Wählern ab 70 Jahren nur 31 Prozent für die AfD. Auch bei den jüngsten Wählerinnen und Wählern bis 24 war die AfD demnach mit 41 Prozent etwas schwächer als im Durchschnitt.
Zudem gab es Unterschiede je nach formalem Bildungsabschluss. So wählten der ARD-Befragung zufolge Menschen mit einfachem und mittlerem Abschluss überproportional häufig die AfD. Unter jenen mit hohem Bildungsabschluss waren es deutlich weniger.
D.Schlegel--VB