-
Offenbar Protest gegen ICE: Mann zündet Brandsatz vor New Yorker Bürogebäude
-
Embolo bricht sein Schweigen: "Werden stärker zurückkommen"
-
"Einiges abschauen": Matthäus erkennt Spanien als Vorbild
-
"Bild": Deutsche Bahn plant Alkoholverbot an allen 5400 Bahnhöfen in Deutschland
-
Neue Trump-Drohungen gegen Teheran inmitten anhaltender gegenseitiger Angriffe
-
Bundeskanzler Merz empfängt aserbaidschanischen Präsidenten Alijew
-
Belgien feiert Unabhängigkeitstag mit Militärparade - erstmals ukrainisches Kontingent dabei
-
Lipowitz hofft auf Tour-Start in Deutschland: "Mega-Erlebnis"
-
Tausende Fans empfangen WM-Zweiten Argentinien - Messi fehlt
-
Angerer: DFB braucht "Systemsprenger"
-
Leiter von Buchenwald-Gedenkstätte kritisiert AfD-Kranz bei Stauffenberg-Gedenken
-
Trump ordnet Zölle von 50 Prozent auf eine Reihe von Waren aus Kanada an
-
Zwei Millionen Fans feiern in Madrid mit Spaniens Fußballteam den WM-Titel
-
USA und Iran melden erneut gegenseitige Angriffe
-
Umfrage: Bundesbürger gespalten bei Verbot der Leihmutterschaft
-
Trump ordnet Zölle von 50 Prozent auf viele Produkte aus Kanada an
-
Ex-Gesundheitsminister Streeting wird neuer britischer Verteidigungsminister
-
Neun Monate nach spektakulärem Louvre-Raub: Apollo-Galerie soll wieder öffnen
-
Tennis: WTA führt Geschlechtstests ein
-
Zwei Millionen Fans: Spaniens Weltmeister feiern riesige Party
-
Neuer britischer Premier Burnham tritt Amt an und benennt Minister
-
Mindestens 14 Tote bei gegenseitigen Angriffen in der Ukraine und in Russland
-
28-Jähriger wegen Mordes an britischer Ex-Ministerin Widdecombe angeklagt
-
Nächtliche Dopingkontrollen sorgen für Wut: "Widerspruch"
-
Spanische Fußballnationalmannschaft nach WM-Sieg begeistert in Madrid empfangen
-
Trump: Iran wird für jeden getöteten US-Soldaten "ein Vielfaches bezahlen"
-
Trump weist Festnahme-Drohung gegen Netanjahu des New Yorker Bürgermeisters zurück
-
"Der Schmerz ist riesig": Messi lässt Zukunft offen
-
Neuer britischer Premier Burnham macht Ex-Verteidigungsminister Healey zum Finanzminister
-
Schach-Großmeisterin Polgar will nicht Präsidentin Ungarns werden
-
Dutzende Verletzte bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten in Neu Delhi
-
US-Richterin legt Übernahme von Warner Bros. durch Paramount zunächst auf Eis
-
"Für ganz Spanien gewonnen": Weltmeister vom König empfangen
-
Drogenboss "El Mayo" in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Eklat bei Stauffenberg-Gedenken: Bonhoeffer-Großneffe will AfD-Kranz entfernen
-
Brandsatz vor New Yorker Büro der US-Einwanderungsbehörde: Mann in Gewahrsam
-
Medien: Italien verhandelt mit Guardiola
-
Laimer verlängert beim FC Bayern
-
US-Außenministerium wirft Kuba jahrzehntelange Spionage und Unterwanderung vor
-
Eklat um AfD-Kranz bei Stauffenberg-Gedenkfeier in Berlin
-
Nach Krebserkrankung: Kevin Keegan verstorben
-
23-Jähriger wird in Hessen von Zug erfasst und stirbt
-
Brüssel schlägt Lockerungen für EU-Regeln für Gas- und Ölimporte vor
-
Fußball-Weltmeister Spanien: Mannschaft zu Siegesfeiern in Madrid eingetroffen
-
Syrischer Straftäter darf trotz Familie in Deutschland abgeschoben werden
-
Russland: Fünf Tote und dutzende Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen
-
Software für Phishingbetrug vermietet: Ermittler legen weltweit aktive Gruppe lahm
-
Keine Verlängerung: Trainer Garcia verlässt Belgien
-
Hamas wählt Unterhändler Al-Hayya zum neuen Chef der Organisation
-
Vermisste tot in Wohnung in Rheinland-Pfalz gefunden - Frau offenbar getötet
Burnham tritt Amt des britischen Premiers mit ehrgeizigen Zielen an
Mit ehrgeizigen Zielen hat der Labour-Politiker Andy Burnham das Amt des britischen Premierministers angetreten. Der frühere Bürgermeister des Großraums Manchester wurde am Montag von König Charles III. zum Nachfolger von Keir Starmer an der Regierungsspitze ernannt. In seiner Antrittsrede stellte der 53-Jährigen einen "Zehn-Jahres-Plan" in Aussicht, um Großbritannien wieder aufzurichten. Burnham versprach unter anderem eine Reihe von sozialpolitischen Maßnahmen.
"Großbritannien muss der Welt zeigen, dass wir unsere Stabilität wiedergewinnen können", sagte der siebte britische Regierungschef in zehn Jahren vor dem Amtssitz Downing Street 10. Der Sozialdemokrat kündigte unter anderem eine Reform des Bildungssystems, eine Stärkung der Industrie und den Bau von Sozialwohnungen an. Als Ziel rief er ein Ende der Obdachlosigkeit im Land aus.
Burnham wollte außerdem noch am Montag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj anrufen. "Ich werde zu 100 Prozent an seiner Seite stehen", sagte der neue Premier. Er stellte auch ein baldiges Gespräch mit US-Präsident Donald Trump in Aussicht.
Burnham folgt auf seinen Parteikollegen Starmer, der nach zwei Amtsjahren infolge schlechter Ergebnisse der Labour-Partei bei den Regional- und Kommunalwahlen im Mai sowie gewachsener innerparteilicher Kritik seinen Rücktritt als Partei- und Regierungschef erklärt hatte.
Die Labour-Partei hatte Burnham am Freitag als Nachfolger von Starmer als Parteichef bestätigt und damit seine Übernahme der Regierung eingeleitet. In Großbritannien ist das Amt des Premierministers traditionell an den Vorsitz der Regierungspartei gekoppelt.
Auf Burnham warten zahlreiche Herausforderungen, darunter eine schwächelnde Wirtschaft, hohe Lebenshaltungskosten, hohe Sozialausgaben, irreguläre Migration, Misstrauen gegenüber der Regierung - ganz abgesehen von internationalen Krisen wie dem Ukraine-Krieg und dem Iran-Krieg.
Burnham kann für seine Aufgabe als Labour-Chef und Premierminister langjährige Erfahrung in der nationalen und regionalen Politik vorweisen. 2001 wurde er zum ersten Mal ins Unterhaus gewählt, in der Regierung von Tony Blair war er Staatssekretär im Innenministerium. Premier Gordon Brown ernannte ihn zum Staatssekretär im Finanzministerium, später zum Kultur- und danach zum Gesundheitsminister.
2017 kehrte Burnham London den Rücken. Als langjähriger Bürgermeister des Großraums Manchester erwarb er sich anschließend den Spitznamen "König des Nordens". Zwei Mal wurde er wiedergewählt, zuletzt mit einer Mehrheit von fast zwei Dritteln.
Burnham ist damit ein Hoffnungsträger für die Labour-Partei - insbesondere angesichts des Aufstiegs der rechtspopulistischen Partei Reform UK von Nigel Farage. Labour wie auch die konservativen Tories liegen in Umfragen derzeit hinter Reform UK.
Burnham erhielt am Montag zahlreiche Glückwünsche aus dem Ausland. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gratulierte Burnham zum Amtsantritt und lud ihn zu einem baldigen Besuch in Deutschland ein. Das Vereinigte Königreich und Deutschland seien einander enge Verbündete und Partner, erklärte Merz. "Gerade in diesen Zeiten beweist sich unsere tiefe Verbundenheit."
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron gratulierte Burnham ebenfalls und rief dazu auf, der "Partnerschaft" zwischen Großbritannien und der EU "neuen Schwung" zu geben. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa gratulierten dem neuen Premier, dessen Land 2020 im Zuge des Brexit aus der EU ausgetreten war.
Burnhams Vorgänger Starmer zog am Montag trotz aller Schwierigkeiten eine positive Bilanz seiner Amtszeit. Er sei überzeugt, dass Großbritannien heute "stärker und fairer" sei als bei seinem Amtsantritt vor zwei Jahren, sagte er vor Journalisten. Er gehe "mit einem Lächeln" und sei "stolz auf alles, was wir erreicht haben".
Starmer war nach 14 Jahren konservativer Regierungen Premier geworden. Vor ihm hatten die Konservativen fünf Premierministerinnen oder Premierminister in Folge gestellt: David Cameron (2010 - 2016), Theresa May (2016 - 2019), Boris Johnson (2019 - 2022), Liz Truss (2022) und Rishi Sunak (2022 - 2024).
A.Zbinden--VB