-
Das Formel-1-Reife(n)zeugnis: Mexiko
-
"Phänomenal": Verstappen und Hamilton schultern Antonelli
-
"Hochgearbeitet": Boll würdigt Zverevs "Aufopferung"
-
"Getreten und getreten": Matthäus warnt vor Simeones Atlético
-
Zwei Tage vor US-Kongresswahlen: Trump bekräftigt Drohung gegen Iran
-
Koalitiongespräche für mögliche rot-grün-rote Regierung in Berlin starten
-
Sexueller Missbrauch von über 70 Kindern: Prozess gegen Brandenburger Arzt beginnt
-
Sicherheit von KI im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalgipfels
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa klare Siegerin bei Präsidentenwahl in Bulgarien
-
Vettel gratuliert Nachfolger Antonelli: "Genieß es"
-
Wunderkind am Ziel: Antonelli jüngster Formel-1-Weltmeister
-
"Heat"-Regisseur Michael Mann verletzt sich versehentlich mit Schusswaffe
-
Ukraine-Krieg: Feuerpause in Stadt Oleschky zu Ende gegangen
-
Offener Streit bei US-Demokraten in Michigan vor Kongresswahl
-
Kongresswahl: Trump scheitert mit Präventiv-Klage zu Namensvettern in Alaska
-
Digitalminister Wildberger bestätigt Hackerangriff auf Abgeordnete und Regierungsmitglieder
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa siegt bei Präsidentenwahl in Bulgarien
-
DFB-Pokal: Bayern empfängt Hertha, BVB in Frankfurt
-
Russlandfreundliche Amtsinhaberin Jotowa gewinnt Präsidentschaftswahl in Bulgarien
-
Nach Pokalerfolg: Eintracht besiegt HSV erneut
-
Matchwinner Havertz: Arsenal gewinnt in Liverpool
-
Hunderte Schrauben und Nägel auf Autobahn: Reifenschäden an Fahrzeugen in Bayern
-
Traumhaftes Profidebüt: Malek El Mala rettet Köln einen Punkt
-
Mehrere Zwischenfälle mit Brandsätzen: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Eltern und Kinder entdecken in mehreren Orten Nadeln in Halloween-Süßigkeiten
-
DEL: Mannheim gewinnt Spitzenspiel in Berlin
-
Vermögen und Onlineaktivitäten: China verstärkt Kontrolle von Partei-Funktionären
-
Dramatische Eskalation im Streit um Verfassungsgericht in Polen
-
Massive Gewalt nach "GenZ-Protesten" - Plünderungen in Frankfurt am Main
-
Hamas-Behörden melden acht Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
-
Überschattet von Spannungen im Schwarzen Meer: Präsidenten-Stichwahl in Bulgarien
-
St. Pauli hilft mit: Club siegt am Millerntor
-
Wagner feiert Premierensieg mit Querelenklub Hannover
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Deutlich weniger Schäden
-
Hunderte Festnahmen bei Protest gegen Verbot von propalästinensischer Gruppe in London
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protest in Köln: Mehr als 20 Polizisten verletzt
-
Unglück löste riesige Protestbewegung aus: Serbien gedenkt Unglücks von Novi Sad
-
Hessens Innenminister: Bis zu 1500 gewaltbereite Störer bei Krawallen in Frankfurt
-
Spannung steigt vor US-Kongresswahlen - Richterin weist Weißes Haus in die Schranken
-
Atomanlage "Pickaxe Mountain": Trump bringt neue Angriffsziele im Iran ins Spiel
-
Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall beginnt mit Warnstreiks
-
FC Bayern: Saibari und Gnabry fallen "vorerst" aus
-
Heftige Zusammenstöße bei Räumung von Protestcamps in Portugal
-
Indien: Tausende demonstrieren in Neu Delhi gegen Chef der Wahlkommission
-
Erneut Ausschreitungen bei Protesten in Frankreich - Weniger Festnahmen und Schäden
-
FBI macht Nordkorea für milliardenschweren Hackerangriff auf Binance verantwortlich
-
Pyrotechnik gegen Busse und Brandsätze: Viel Arbeit für Polizei an Halloween
-
Linke in Berlin stimmt für Koalitionsverhandlungen - Auftakt am Montag
-
Ballack weist Bayern-Kritik an Karl zurück
-
Ausschreitungen nach "GenZ"-Protesten: Dobrindt lobt Polizeikonzept
Baerbock: Deutschland setzt sich in Afghanistan weiter für Menschenrechte ein
Zum Jahrestag der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in Afghanistan hat die Bundesregierung zugesichert, sich weiter für "Menschenrechte und demokratische Werte" am Hindukusch einzusetzen. Die Herrschaft der Taliban habe sich "wie ein dunkler Schleier über Afghanistan" gelegt, erklärte Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Sonntag in Berlin. Viele Menschen dort hätten "nicht genug zu essen, leben in täglicher Furcht vor Verfolgung und werden in ihren Grundrechten beschnitten".
Für Frauen und Mädchen bedeute die Taliban-Herrschaft "ein Leben wie im Gefängnis", kritisierte Baerbock weiter. Dass sie keinen uneingeschränkten Zugang zu Bildung hätten und sich ohne männliche Verwandte nicht frei bewegen könnten, sei "kaum zu ertragen, aber in Afghanistan für viele bittere Realität".
Der 20-jährige internationale Einsatz in Afghanistan, der vergangenes Jahr im Sommer zu Ende gegangen war, habe den Menschen dort "die Chance auf ein Leben in Freiheit" geben sollen, hob Baerbock hervor. Unzählige Deutsche hätten sich "unter großem persönlichen Risiko" in Afghanistan engagiert. 59 Bundeswehrsoldaten sowie mehrere deutsche Polizisten und Mitarbeiter der Entwicklungszusammenarbeit hätten ihr Leben verloren.
"Was bleibt, ist die Hoffnung, dass dieses Engagement nicht umsonst war", fügte die Ministerin hinzu. Die internationale Gemeinschaft habe eine "Verantwortung für die afghanische Zivilgesellschaft und all diejenigen, die für Menschenrechte und demokratische Werte in Afghanistan einstehen". "Wir werden diese Menschen nicht im Stich lassen", versicherte Baerbock.
Deutschland habe bereits viele Schutzbedürftige aus Afghanistan in Sicherheit gebracht und arbeite "mit Hochdruck daran, weiteren Menschen die Ausreise zu ermöglichen", erklärte die Ministerin. Sie dankte allen, "die bei der Evakuierung von deutschen Staatsbürgern und Ortskräften im vergangenen August mit Herzblut im Einsatz" gewesen seien.
Die Taliban hatten Kabul am 15. August 2021 erobert. In einer Evakuierungsaktion flogen die Bundeswehr und die Luftwaffen befreundeter Länder in den darauffolgenden Wochen einen Teil der deutschen Ortskräfte aus. Weitere Betroffene konnten in den Monaten darauf auf anderen Wegen außer Landes gebracht werden.
Viele weitere Ortskräfte sind dagegen bis heute in Afghanistan, weil die Taliban ihre Ausreise blockieren oder weil sie von der Bundesregierung bislang nicht als Einreiseberechtigte angesehen werden. Außerdem hat die neue Führung in Kabul insbesondere die Rechte von Frauen und Mädchen massiv eingeschränkt.
Baerbock bestätigte die Ankündigung von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), dass sie in Kürze gemeinsam dazu ein "Bundesaufnahmeprogramm vorstellen, das sich auf die am meisten gefährdeten Menschen konzentriert, vor allem Frauen und Mädchen". Aber auch die Menschen, die in Afghanistan blieben, brauchten dringend Hilfe, betonte Baerbock. Deswegen habe Deutschland seine humanitäre Hilfe erneut aufgestockt.
"Ein Regime, das Menschenrechte mit Füßen tritt, werden wir unter keinen Umständen anerkennen", bekräftigte die Bundesaußenministerin. "Aber die Menschen in Afghanistan dürfen wir nicht vergessen, auch nicht ein Jahr nach Machtübernahme der Taliban."
M.Furrer--BTB