-
40-Jähriger bei Streit in Flüchtlingsunterkunft in Bayern erstochen
-
Fußball-WM: Ersatzspieler bei Hymnen auf dem Platz
-
Nach Problemen mit Visum: Embolo darf in die USA reisen
-
Kritik von allen Seiten an Warkens Pflegereform - Ministerin verteidigt Pläne
-
Sieg nach Verlängerung: Hurricanes gleichen NHL-Finalserie aus
-
Havertz in der Startelf - Neuer wohl nicht
-
Erstmals seit sieben Jahren: Chinas Präsident Xi will Nordkorea besuchen
-
Anthropic plädiert für Pause bei KI-Entwicklung
-
Brückenvollsperrung in Bonn: Bundesverkehrsminister Schnieder am Freitag vor Ort
-
EU-Westbalkan-Gipfel am Freitag in Montenegro - Merz nimmt teil
-
Russischer Präsident Putin hält Rede beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg
-
Streit um Nachfolge von Bosnien-Beauftragten Schmidt - USA drohen mit Rückzug
-
Heftige Kritik von Städtetag und Pflegerat an Warkens Reformplänen
-
USA erhöhen Druck auf Kuba: Neue Wirtschaftssanktionen gegen Führung in Havanna
-
Trump will zu 250-Jahr-Feier "großartigste Kundgebung" aller Zeiten abhalten
-
Deutscher Pflegerat kritisiert Warkens Pflegereform als reines Sparprogramm
-
Washington soll "Trump-Promenade" erhalten
-
"Schöne, saubere Kohle": Trump kündigt 700 Millionen Dollar für fossile Energie an
-
BBL: Bayern München im Playoff-Finale - Bamberg siegt
-
Lebenslange Haft für deutschen "Maskenmann" wegen Mordes in Frankreich
-
Brown bestätigt Einigung mit Bayern nicht
-
HBL: Melsungen verliert - und gewinnt das Königklassen-Ticket
-
Hollywoodstar Richard Gere ist "beschämt" wegen US-Migrationspolitik
-
Perfekt: Iraola wird neuer Liverpool-Coach
-
BBL: Bayern München im Playoff-Finale
-
Lufthansa-Boeing fällt am Flughafen Frankfurt auf die Nase - Keine Fluggäste an Bord
-
Hunderte Menschen protestieren in Libyen gegen Migranten und Flüchtlinge
-
French Open: Qualifikantin Chwalinska sensationell im Finale
-
Medien: Trumps Ex-Berater Bolton will sich in Dokumentenaffäre schuldig bekennen
-
Neuer fehlt weiter im Mannschaftstraining
-
Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt: Anklage fordert Höchststrafe
-
Merz will bei Gipfel in Montenegro EU-Integration des Westbalkans voranbringen
-
Anklage fordert Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt
-
Urteil: Genehmigung von Teilabriss an Atomkraftwerk Biblis war rechtens
-
Türkische Polizei entdeckt 30 Flüchtlinge in Tankwagen
-
Mutmaßlicher Drogenhandel über Darknet: Zollbeamter und Polizist unter Verdacht
-
French Open: Andrejewa erstmals im Finale
-
Mann in Leipzig wegen Anlagebetrugs zu langer Haftstrafe verurteilt
-
Tödliche Pistolenschüsse auf Cousin: Zehneinhalb Jahre Haft für Mann in Hamburg
-
Prien erwägt bei Elterngeld kürzere Bezugsdauer und höhere Monatsbeträge
-
Dobrindt steht wegen Festhaltens an Grenzkontrollen im Schengenraum in der Kritik
-
Debatte über Konsequenzen des deutschen Scheiterns bei UN-Wahl
-
Gewaltverbrechen an 71-Jähriger in Schleswig: Sohn in Untersuchungshaft
-
Gericht wertet russlandfreundlichen Onlinebeitrag als Straftat
-
Schüsse auf Barbershop auf Sylt: 15-Jähriger unter Tatverdacht
-
Pflegereform: Warken plant harte Einschnitte - Kritik an Belastung von Pflegenden
-
WM 2038 oder 2042: Der DFB macht ernst
-
Pharmakonzerne wollen Investitionen in Deutschland kürzen
-
Vollsperrung der Bonner Autobahnbrücke Bonn: Schnieder kündigt rasche Prüfung an
-
Pharmakonzern wollen Investitionen in Deutschland kürzen
Hightechspionage für chinesischen Geheimdienst: Ehepaar in München festgenommen
Ihr Ziel waren militärisch nutzbare Informationen aus dem Hightechbereich: Ermittler haben am Mittwoch in München ein mutmaßlich für einen chinesischen Geheimdienst arbeitendes Ehepaar festgenommen. Wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte, soll es sich teils als Dolmetscher und Mitarbeiter eines Automobilzulieferers ausgegeben haben, um Kontakte zu Spezialisten an Hochschulen und Forschungsinstituten aufzubauen.
Bei den Beschuldigten handelt es sich demnach um deutsche Staatsbürger, ihre Namen wurden mit Xuejun C. und Hua S. angegeben. Nach Angaben der Bundesanwaltschaft sammelten sie "wissenschaftliche Informationen über militärisch nutzbare Hochtechnologie". Zu diesem Zweck standen sie mit Lehrstuhlinhabern und anderen Experten in Bereichen wie Luft- und Raumfahrtechnik, Künstlicher Intelligenz und Informatik im Austausch.
Einige betroffene Wissenschaftler wurden demnach nach China gelockt, in dem ihnen als Vorwand bezahlte Vorträge vor einem zivilen Publikum in Aussicht gestellt wurden. "Tatsächlich erfolgten solche Vorträge dann aber vor Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen", erklärte die Bundesanwaltschaft. Den beiden Beschuldigten wird geheimdienstliche Agententätigkeit vorgeworfen. Ihre Wohnanschriften und Arbeitsplätze wurden durchsucht. Angaben zum Alter machten die Ermittler nicht.
Noch am Mittwoch wurden die Festgenommenen nach Karlsruhe gebracht, wo sie einem Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof vorgeführt werden sollten. Er entscheidet über die Anordnung der Untersuchungshaft.
Parallel rückten Einsatzkräfte bei zehn nicht tatverdächtigen möglichen Zeugen aus. Die nicht näher bezeichneten "Maßnahmen" erfolgten nach Angaben der Bundesanwaltschaft am Mittwoch an verschiedenen Orten in den sechs Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Details wurden nicht genannt.
An den Ermittlungen gegen das Ehepaar beteiligt waren der Karlsruher Behörde zufolge auch das Bundesamt für Verfassungsschutz und das bayerische Landeskriminalamt. Der Verfassungsschutz warnt seit Jahren vor massiven chinesischen Spionageaktivitäten. Das Land will das illegal erlangte Knowhow demnach einsetzen, um technologische Vorsprünge in zentralen Zukunftsbranchen wie Robotik, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Informationstechnologien zu erreichen. China verfolge die erklärte Langfriststrategie, zur stärksten Wirtschaftsmacht der Welt zu werden.
Auch nach Erkenntnissen des deutschen Hightechbranchenverbands Bitkom ist China neben Russland ein Hauptakteur bei Wirtschaftsspionage und Cyberattacken in Deutschland. Wie aus einer von diesem im September vorgelegten Studie hervorging, konnten 46 Prozent oder fast die Hälfte der von entsprechenden Vorfällen betroffenen deutschen Unternehmen die Urheber nach China zurückverfolgen. Der Gesamtschaden durch analoge und digitale Angriffe auf Firmen stieg demnach auf rund 289 Milliarden Euro.
C.Koch--VB