-
Seedrohne explodiert in rumänischem Hafen - Russland macht Ukraine verantwortlich
-
16-Jähriger bei Surfen auf S-Bahn durch Stromschlag lebensgefährlich verletzt
-
"Neuer Impuls": Kreis nicht mehr Eishockey-Bundestrainer
-
Bahn-Gewerkschaft: Verkehrsminister muss Wettbewerb im Schienenfernverkehr steuern
-
Hilfloser Schweinswal in Wattenmeer: Tier stirbt nach Rettungseinsatz
-
Aserbaidschan: Fünf Tote bei Drohnen-Angriff auf zwei Frachter im Asowschen Meer
-
Erweiterung: Merz sieht bei Westbalkan-Gipfel "Versäumnisse" auf Seiten der EU
-
CDU sagt Präsidiumsklausur in Sachsen-Anhalt ab - Merz macht aber Wahlkampf
-
WM: Menschenrechtler befürchten "Klima der Angst"
-
Kulturstaatsminister Weimer will "Kulturkampf" gegen AfD führen
-
Williams schlägt auch in Berlin auf
-
Missbrauchsverdacht gegen führenden Buddhisten aus Rheinland-Pfalz
-
Sexualstrafrecht: Hubig will "Ja heißt Ja"-Regelung
-
Palast: Norwegens Prinzessin Mette-Marit auf Warteliste für Lungentransplantation
-
Umfrage: Mehrheit glaubt nicht an deutschen WM-Titel
-
Vier Tote bei russischem Drohnenangriff auf Milchbetrieb in der Nähe von Kiew
-
Nach Fund von Mädchenleiche in Frankreich: Regierung prüft mögliche Justizpannen
-
Clankriminalität in Berlin nimmt spürbar zu
-
Urteil zu Akten über Eichmann-Festnahme: Geheimdienst BND darf schwärzen
-
Haar wie Stroh: He-Man-Darsteller Galitzine litt unter ständiger Blondierung
-
Bundesregierung weiter tief in Umfragekeller - AfD in neuem "Politbarometer" vorn
-
Aquakultur: Muschelproduktion steigt stark um 42,1 Prozent
-
40-Jähriger bei Streit in Flüchtlingsunterkunft in Bayern erstochen
-
Fußball-WM: Ersatzspieler bei Hymnen auf dem Platz
-
Nach Problemen mit Visum: Embolo darf in die USA reisen
-
Kritik von allen Seiten an Warkens Pflegereform - Ministerin verteidigt Pläne
-
Sieg nach Verlängerung: Hurricanes gleichen NHL-Finalserie aus
-
Havertz in der Startelf - Neuer wohl nicht
-
Erstmals seit sieben Jahren: Chinas Präsident Xi will Nordkorea besuchen
-
Anthropic plädiert für Pause bei KI-Entwicklung
-
Brückenvollsperrung in Bonn: Bundesverkehrsminister Schnieder am Freitag vor Ort
-
EU-Westbalkan-Gipfel am Freitag in Montenegro - Merz nimmt teil
-
Russischer Präsident Putin hält Rede beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg
-
Streit um Nachfolge von Bosnien-Beauftragten Schmidt - USA drohen mit Rückzug
-
Heftige Kritik von Städtetag und Pflegerat an Warkens Reformplänen
-
USA erhöhen Druck auf Kuba: Neue Wirtschaftssanktionen gegen Führung in Havanna
-
Trump will zu 250-Jahr-Feier "großartigste Kundgebung" aller Zeiten abhalten
-
Deutscher Pflegerat kritisiert Warkens Pflegereform als reines Sparprogramm
-
Washington soll "Trump-Promenade" erhalten
-
"Schöne, saubere Kohle": Trump kündigt 700 Millionen Dollar für fossile Energie an
-
BBL: Bayern München im Playoff-Finale - Bamberg siegt
-
Lebenslange Haft für deutschen "Maskenmann" wegen Mordes in Frankreich
-
Brown bestätigt Einigung mit Bayern nicht
-
HBL: Melsungen verliert - und gewinnt das Königklassen-Ticket
-
Hollywoodstar Richard Gere ist "beschämt" wegen US-Migrationspolitik
-
Perfekt: Iraola wird neuer Liverpool-Coach
-
BBL: Bayern München im Playoff-Finale
-
Lufthansa-Boeing fällt am Flughafen Frankfurt auf die Nase - Keine Fluggäste an Bord
-
Hunderte Menschen protestieren in Libyen gegen Migranten und Flüchtlinge
-
French Open: Qualifikantin Chwalinska sensationell im Finale
Merz: Iran darf nicht länger auf Zeit spielen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Führung in Teheran aufgefordert, sich in den Verhandlungen mit den USA über ein Ende des Iran-Krieges zu bewegen. Der Iran müsse "aufhören, auf Zeit zu spielen", sagte Merz am Dienstag bei einer Pressekonferenz mit dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin in Berlin. "Er darf nicht länger die Region und die ganze Welt zur Geisel nehmen. Und vor allem das militärische Nuklearprogramm muss beendet werden."
Angesichts der vom Iran blockierten wichtigen Schifffahrtsstraße von Hormus verwies Merz auf die Abhängigkeit Deutschlands und der Schweiz von Exporten. Beide Länder lebten daher "von offenen Handelswegen und niedrigen Zöllen auf der Welt". Die iranische Blockade der Straße von Hormus sei deswegen für beide Länder "ein großer Schaden", sagte Merz. Die Durchfahrt der Seewege müsse "so schnell wie möglich" wiederhergestellt werden.
Wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt seien, werde Deutschland auch bereitstehen, "sich mit militärischen Fähigkeiten dafür zu engagieren". Dafür müsse aber der Iran "an den Verhandlungstisch kommen".
Merz empfing Parmelin am Dienstag zu dessen Antrittsbesuch in Berlin. In einem gemeinsamen Gespräch erörterten die beiden Politiker sowohl Themen der bilateralen Zusammenarbeit als auch europapolitische, außen- und sicherheitspolitische Fragen, darunter der Ukraine-Krieg.
Unter dem Vorsitz der Schweiz habe sich auch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine auf einen Haushalt einigen können, sagte Merz weiter. Dies sei "eine beachtliche diplomatische Leistung" des Alpenlandes.
Die Schweiz bemühe sich wie Deutschland "um ernsthafte Verhandlungen auch über ein Ende des russischen Krieges gegen die Ukraine". "Wir teilen miteinander die Überzeugung, dass ein tragfähiger Frieden nur gemeinsam erreicht werden kann, mit der Ukraine, mit Russland, mit den USA und mit den Europäern", betonte Merz. "Bis es soweit ist, bleibt für uns die konsequente Unterstützung der Ukraine von höchster Bedeutung." Dies gelte für militärisches Gerät und Ausrüstung ebenso wie für zivile Hilfsgüter. Kiew könne sich "auf Deutschland und Europa verlassen".
Der Bundeskanzler äußerte sich auch zum Besuch von Russlands Präsident Wladimir Putin in China ab Dienstag. Deutschland beobachte Putins Besuch in Peking "sehr genau". "Wir erwarten jetzt nicht einen grundlegenden Wechsel in den strategischen Beziehungen zwischen Russland und China, aber wir verbinden natürlich mit diesem Besuch die Hoffnung, dass Präsident Xi auch auf Präsident Putin einwirkt, diesen Krieg in der Ukraine zu beenden, den er nicht gewinnen kann", sagte Merz.
Hinsichtlich der Herausforderungen durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verwies der Schweizer Bundespräsident Parmelin auf Diskussionen in seinem Land über mehr Kooperation mit der EU. Das Parlament und der Bundesrat seines Landes "wollen, dass wir besser kooperieren in Europa", sagte er.
"Natürlich sind wir neutral, aber es gibt Möglichkeiten, diese Kooperation zu verbessern", betonte Parmelin. Denn sein Land sei zwar neutral, aber auch "Teil der europäischen Sicherheitsarchitektur". Das Parlament und der Bundesrat hätten etwa schon entschieden, "mehr Mittel für die Verteidigung einzubringen". Die Zeichen gingen "klar in diese Richtung".
R.Fischer--VB