-
WM: Mehrere Teams "auf der Couch" in die K.o.-Phase
-
DFB-Auswahl trifft im Sechzehntelfinale auf Paraguay
-
Böser Torwartpatzer: Spanien weiter, Uruguay raus
-
WM-Wunder wird wahr: Kap Verde erreicht K.o.-Runde
-
Hunderttausende Menschen zu CSD-Demonstration in München erwartet
-
Burkina Faso bricht Beziehungen zu Frankreich ab - Paris beklagt "feindseligen" Schritt
-
Hisbollah-Anhänger protestieren in Beirut gegen Libanon-Israel-Abkommen
-
Hausärzte werfen Bundesregierung Versagen beim Hitzeschutz vor
-
Kantersieg gegen Irak: Senegal darf aufs Weiterkommen hoffen
-
USA greifen Ziele im Iran als Vergeltung für Angriff auf Frachter an
-
Turbo-Dreierpack: Dembélé-Show bringt Les Bleus Gruppensieg
-
Eurojackpot geknackt: 87 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen
-
Israel, der Libanon und die USA unterzeichnen Rahmenabkommen
-
UNO: Über 50.000 Vermisste nach Erdbeben in Venezuela - Helfer aus dem Ausland gelandet
-
Aus Furcht vor fremdenfeindlicher Gewalt: Südafrika unterstützt Malawier bei Ausreise
-
Boxen: Usyk legt Titel nieder - Kampf gegen Kabayel geplatzt
-
Neuer Hitzerekord in Deutschland: 41,3 Grad in Saarbrücken
-
Nach Vorwürfen: Pantisano bedauert Ablehnen seiner Entschuldigung durch CDU
-
Vorwurf der Vergewaltigung: Hakimi geht in Berufung
-
Deutscher Wetterdienst: Heißester Tag aller Zeiten mit 41,3 Grad
-
Schifffahrtsorganisation: 115 Schiffe und 2500 Seelaute aus Straße von Hormus evakuiert
-
Formel 1: Antonelli dominiert - Hamilton auf Distanz
-
Ironman-EM in Frankfurt: Strecke wegen Hitze verkürzt
-
Trumps Ex-Berater und Kritiker Bolton bekennt sich in Dokumentenaffäre schuldig
-
Deutschland erlebt heißesten Juni-Tag: Viele Veranstaltungen abgesagt
-
Rassismus-Vorwurf: Schweinsteiger wehrt sich
-
Neuer Juni-Hitzerekord für Deutschland mit über 40 Grad erreicht
-
Zwei Menschen in Bremen getötet: Polizei fahndet nach Verdächtigem
-
Papst Leo feiert bei Paris-Besuch Messe auf dem Place de la Concorde
-
US-Tech-Aktien sacken ab - Anleger befürchten Blase
-
Niedersachsens Ministerpräsident Lies gegen radikale Sparpläne bei VW
-
Zwei Stürme nehmen Kurs auf Japan - In Taiwan zwei Tote
-
Nach Fund von totem Baby in Renningen: Mutter unter Tötungsverdacht festgenommen
-
Bericht: Regierung verständigt sich auf Haushalt mit harten Sparmaßnahmen
-
Antonelli Schnellster in Österreich - Probleme bei Red Bull
-
Mehr als vier Jahre Haft für verbotene Lieferung von Fahrzeugteilen nach Russland
-
Tunesien: Bekannte Menschenrechtsaktivistin zu 25 Jahren Haft verurteilt
-
Mutter soll in Renningen gefundenen Säugling getötet haben
-
Sechseinhalb Jahre Haft für Untreue mit Millionenschaden in Bayern
-
Maria im Finale von Eastbourne
-
Stuttgart 21 wird noch teurer und noch später fertig
-
Etliche Veranstaltungen in Deutschland wegen Extremhitze am Wochenende abgesagt
-
Wadephul reist in die USA und nach Südamerika - Gespräche über Mercosur geplant
-
"Eine menschenverachtende Tat": Lebenslange Haft für Anschlag in Magdeburg
-
Warken will Suizidprävention stärken - Verbände fordern zentrale Hilfe-Rufnummer
-
Gericht: Kein Anspruch auf subsidiären Flüchtlingsschutz nach Häufung von Straftaten
-
Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Bundes-Einstieg beim Panzerbauer KNDS
-
Prien plant offenbar gleichmäßigere Zeitaufteilung beim Elterngeld
-
Gouverneur: Ausnahmezustand auf der Krim nach ukrainischen Angriffen ausgerufen
-
Deutsche Bahn verschiebt Inbetriebnahme von Stuttgart 21 offiziell auf 2031
Ex-FBI-Direktor Comey wegen mutmaßlicher Bedrohung von Trumps Leben angeklagt
Fünf Monate, nachdem eine erste Klage gegen ihn abgewiesen worden war, ist der frühere FBI-Direktor James Comey erneut angeklagt worden. Ihm werde Bedrohung des Lebens von Präsident Donald Trump vorgeworfen, erklärte US-Justizminister Todd Blanche am Dienstag. Comey ist ein prominenter Kritiker von Trump. Der frühere FBI-Direktor bezeichnete sich selbst als "unschuldig". Die oppositionellen Demokraten verurteilten die Anklage als "haltlos".
Comey hatte im vergangenen Jahr einen mittlerweile gelöschten Beitrag bei Instagram veröffentlicht, der - aus Muscheln gelegt - die Zahlen 86 und 47 zeigt. Trump erklärte daraufhin in einem Interview mit Fox News, dass die Zahl 86 für "töten" stehe und die Zahl 47 darauf hinweise, dass er der 47. Präsident der USA sei. "Das bedeutete Mord, und das kommt laut und deutlich zum Ausdruck", sagte Trump.
Comey hatte damals die Anschuldigungen zurückgewiesen. Er erklärte, er "habe nicht gewusst, dass manche Leute diese Zahlen mit Gewalt in Verbindung bringen". Er sei gegen jegliche Gewalt, fügte er hinzu und löschte den Beitrag.
In der Anklage wird Comey vorgeworfen, die Zahlen 86 und 47 seien "ein ernstzunehmender Ausdruck der Absicht gewesen, dem US-Präsidenten Schaden zuzufügen". Justizminister Blanche zufolge werden dem früheren FBI-Direktor in einem Anklagepunkt die "vorsätzliche Drohung, dem US-Präsidenten das Leben zu nehmen und ihm körperlichen Schaden zuzufügen" und in einem zweiten Anklagepunkt eine bundesstaatenübergreifenden Drohung vorgeworfen. Auf jeden Anklagepunkt steht eine Höchststrafe von zehn Jahren Haft.
Blanche betonte, "dass die Drohung gegen das Leben irgendeiner Person gefährlich und potenziell strafbar ist". Drohungen gegen das Leben des US-Präsidenten würden "vom Justizministerium niemals toleriert" werden, fügte er hinzu.
Comey wies die Anklage zurück und kündigte an, gegen sie vorzugehen. "Diesmal sind sie zurück mit einem Foto von Muscheln an einem Strand in North Carolina vor einem Jahr, und das wird nicht das Ende sein", sagte er in einer in Onlinediensten veröffentlichten Videobotschaft. "Ich bin immer noch unschuldig, ich habe immer noch keine Angst und ich glaube immer noch an eine unabhängige Bundesjustiz, also los geht's."
Die oppositionellen Demokraten verurteilten das Vorgehen des US-Justizministeriums. Der demokratische Senator Dick Durbin bezeichnete die Anklage gegen Comey in einer Erklärung als "haltlos" und "kleinliche Vergeltung". Es handele sich um einen weiteren Fall eines "als Waffe eingesetzten Justizministeriums, das im Namen eines rachsüchtigen Präsidenten ausschlägt".
Im September war bereits eine erste Klage gegen Comey erhoben worden. Damals lautete der Vorwurf, Comey habe falsche Aussagen vor dem Kongress gemacht und ein Kongressverfahren behindert. Die Klage wurde von einer US-Bundesrichterin abgewiesen.
Trump hat sich insbesondere wegen Comeys Rolle bei den Ermittlungen zu russischer Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahl 2016 auf den damaligen FBI-Direktor eingeschossen. Der 2013 vom damaligen Präsidenten Barack Obama ernannte Comey hatte 2017 zu der Einflussnahme zu Trumps Gunsten ermittelt und war daraufhin vom Präsidenten entlassen worden.
Anfang des Monats hatte Trump Justizministerin Pam Bondi gefeuert. Er war Medienberichten zufolge unter anderem frustriert, weil die Justizministerin nicht hart genug gegen seine Widersacher vorgegangen sei. Trump hatte sie unter anderem zu Verfahren gegen Comey und die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James animiert. Seit seinem Amtsantritt ist Trump wiederholt gegen Gegner vorgegangen.
Blanche, der nach Bondis Entlassung zum amtierenden Justizminister ernannt wurde, hatte die Ermittlungen gegen die Gegner des Präsidenten nach seinem Amtsantritt verteidigt. "Es stimmt, dass einige von ihnen Männer, Frauen und Einrichtungen betreffen, mit denen der Präsident in der Vergangenheit Probleme hatte und von denen er glaubt, dass gegen sie ermittelt werden sollte", sagte er bei seiner ersten Pressekonferenz als Justizminister Anfang April. "Das ist sein Recht, und tatsächlich ist es seine Pflicht, dies zu tun."
Ebenfalls am Dienstag entschied ein US-Richter, dass Comeys Tochter Maureen Comey eine Klage gegen die Trump-Regierung trotz Einwänden aus Washington fortführen kann. Die ehemalige Bundesstaatsanwältin macht geltend, dass ihre Entlassung eine Woche nach der Bekanntgabe einer strafrechtlichen Untersuchung gegen ihren Vater politisch motiviert gewesen sei.
S.Gantenbein--VB