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Regionalgouverneur: 14 Tote und 38 Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien
Bei dem Bombenanschlag auf einer Straße im Westen Kolumbiens sind nach neuen Behördenangaben 14 Menschen getötet und mindestens 38 weitere verletzt worden. "Bis jetzt gibt es 14 Tote und mehr als 38 Verletzte, darunter fünf Minderjährige", erklärte der Gouverneur der Region Cauca, Octavio Guzmán, am Samstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Er hatte zunächst von mindestens sieben Toten und 20 Verletzten gesprochen.
Kolumbiens linksgerichteter Präsident Gustavo Petro schrieb die Gewalttat in Cajibío "Terroristen, Faschisten und Drogenschmugglern" zu. Konkret machte der Staatschef Iván Mordisco, den Anführer der Splittergruppe Farc-Dissidenten und meistgesuchten Verbrecher des Landes, für den Anschlag verantwortlich.
Auf Bildern der Nachrichtenagentur AFP waren am Anschlagsort leblose Körper und zerstörte Fahrzeuge zu sehen. In Online-Netzwerken schilderten Menschen, dass sie durch die Wucht der Explosion mehrere Meter weit durch die Luft geschleudert worden seien.
Im Vorfeld der ersten Runde der Präsidentschaftswahl am 31. Mai ist die Lage in Kolumbien angespannt. Erst am Freitag hatte es einem Anschlag auf einen Militärstützpunkt in der Region Cali gegeben. In den Regionen Cauca und Cauca-Tal ereigneten sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums zudem 26 bewaffnete Angriffe innerhalb von zwei Tagen. Verteidigungsminister Pedro Sánchez kündigte am Samstag eine Verstärkung der Militär- und Polizeipräsenz in den betroffenen Gebieten an.
T.Zimmermann--VB