-
ATP-Turnier in München: Premierensieg für deutsches Doppel
-
Angreifer erschießt sechs Menschen in Kiew - Ermittler prüfen terroristisches Motiv
-
Tödlicher Angriff auf französische UN-Soldaten im Libanon international verurteilt
-
Deutschland und Brasilien wollen Partnerschaft ausbauen - Merz empfängt Lula
-
"Längere Pause": Auch der Bundestrainer bangt um Gnabry
-
Womöglich zweites Babynahrungs-Glas mit Rattengift in Österreich im Umlauf
-
Neue Spannungen mit Südkorea: Nordkorea testet erneut ballistische Raketen
-
Selenskyj verurteilt verlängerte Lockerung von US-Sanktionen für russisches Öl
-
Zukunft und Ziel: Kramaric fordert Mbappe, Haaland und Yamal
-
Lage im Iran-Konflikt durch erneute Sperrung der Straße von Hormus stark angespannt
-
Gestrandeter Wal: Rettungsaktion wird fortgesetzt - Initiator hoffnungsvoll
-
Französischer Milliardär Bolloré gibt sich überrascht über "Getöse" bei Grasset-Verlag
-
Achte Wahl in fünf Jahren: Ex-Präsident Radew Favorit bei Parlamentswahl in Bulgarien
-
Krawalle beim Nordderby: HSV-Fans randalieren nach Schlusspfiff
-
Messi glänzt bei Debüt von Trainer Hoyos
-
Achte Wahl in fünf Jahren: Vorgezogene Parlamentswahl in Bulgarien begonnen
-
James stark: Lakers siegen ohne Doncic zum Playoff-Auftakt
-
"Wer ist Berlin?": BHC plant Sensation - Gidsel will Premiere
-
Eta kämpferisch nach Debüt-Pleite: "Es geht nicht um mich"
-
"Einfach scheiße": Rot-Flut nervt HSV nach Derby-Pleite
-
Bürgerentscheide zu Olympiabewerbungen in Nordrhein-Westfalen und Kiel
-
Bündnis von russlandfreundlichem Ex-Präsidenten Radew Favorit bei Parlamentswahl in Bulgarien
-
Merz empfängt Präsident Lula vor deutsch-brasilianischen Regierungskonsultationen
-
Auch Verstappen "schockiert": Tödlicher Unfall auf Nordschleife
-
Angreifer erschießt sechs Menschen in Kiew - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme in Laden
-
Trotz Remis im Topspiel: Paderborn springt an die Spitze
-
Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin
-
Qualifier für 24 Stunden: Tödlicher Unfall auf Nordschleife
-
Leipzig schlägt Frankfurt und baut Vorsprung aus
-
Neue Spannungen: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus nach nur einem Tag rückgängig
-
WM-Quali: DFB-Frauen mit Nullnummer in Österreich
-
Angreifer erschießt fünf Menschen in Kiew - Polizei tötet Täter nach Geiselnahme in Laden
-
Wieder Knieverletzung: Süle droht Saison-Aus
-
Iranische Revolutionsgarden schießen auf Tanker - Auch TUI-Schiff bedroht
-
Wal-Rettung: Tier "freigespült" - aber kein Transport am Samstag
-
Endspurt um die Königsklasse: BVB stolpert erneut
-
HSV sieht rot: Werder gewinnt wildes Nordderby
-
Eta-Debüt geht schief: Union verliert gegen Wolfsburg
-
Final Four: Berlin erster Pokal-Finalist
-
Ministerin Reiche lädt Montag zu Gespräch über Kerosinversorgung ein
-
Papst Leo XIV. will keine "neue Debatte" mit Trump
-
Französischer Blauhelmsoldat im Süden des Libanon getötet - Macron beschuldigt Hisbollah
-
Tausende Menschen demonstrieren für mehr Tempo bei der Energiewende
-
Kampfjetprojekt FCAS offenbar vor dem Aus - Vermittlungsversuch gescheitert
-
Hessischer SPD-Landesvorsitzender Bartol im Amt bestätigt
-
Chancenlos im Schlaggewitter: Zverev scheitert im Halbfinale
-
Irans Vize-Außenminister: Noch kein Datum für nächste Verhandlungsrunde mit den USA
-
Nach Blitzstart: Dresden macht großen Schritt zum Klassenerhalt
-
Mieser Anfang für Ende: Fortuna verliert auch in Magdeburg
-
Veranstalter: Mehr als 80.000 Menschen bei Demonstrationen für Energiewende
Spritpreis-Taskforce: Herausforderungen durch Iran-Krieg werden steigen
Die von der Regierungskoalition eingerichtete Spritpreis-Taskforce hat am Mittwoch die Bereitschaft zu weiteren möglichen Maßnahmen angesichts der Folgen des Iran-Kriegs bekräftigt. "Die Herausforderungen werden steigen", sagte der Ko-Chef der Taskforce, Sepp Müller (CDU), am Morgen in Berlin. Wenn es gegebenenfalls notwendig sei, sollten weitere Maßnahmen "im Schnellverfahren" auf den Weg gebracht werden.
"Wir lassen die Leute nicht im Regen stehen", sagte Müller. Die Koalition handele "zügig, entschlossen, nachhaltig". SPD-Fraktionsvize Armand Zorn, ebenfalls Ko-Chef der Taskforce, hob hervor, dass im Rahmen des sogenannten zweiten Entlastungspakets "diese Woche und nächste Woche" weitere Entlastungen auf den Weg gebracht würden. Dabei geht es um die bereits beschlossene Absenkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel für zwei Monate um 17 Cent je Liter sowie um die Möglichkeit für Arbeitgeber, Beschäftigten eine steuerfreie "Entlastungsprämie" von 1000 Euro zu zahlen.
"Wir müssen leider davon ausgehen, dass diese Krise andauern wird und dass die Folgen in Deutschland stärker zu spüren sein werden", fügte Zorn hinzu. Deshalb solle der Fokus der Koalitionsfraktionen in den kommenden Wochen "nicht nur auf kurzfristige Entlastungsmaßnahmen" gerichtet werden, sondern auch stärker auf "strukturelle Veränderungen", um künftig weniger Abhängigkeit von fossilen Energien zu erreichen.
In der Koalition gebe es durchaus noch "Differenzen", sagte der SPD-Politiker Zorn. "Wir wissen aber auch, welche Verantwortung wir haben und wie notwendig es ist, dass wir schnell handeln", fügte er hinzu. Deshalb sei er Müller dankbar, "dass es uns bis jetzt gelungen ist, unsere Differenzen intern auszutragen und nach vorne immer konstruktiv zusammenzuarbeiten".
Zwischen die Koalitionsfraktionen passe "bei der Handlungsfähigkeit kein Blatt Papier", fügte Müller hinzu. Was im zweiten Entlastungspaket auf den Weg gebracht worden sei, finde "volle Unterstützung der Koalitionsfraktionen". Zugleich bereite sich die Koalition auf weitere Maßnahmen vor. "Aktuell diskutieren wir die Spritpreise - es redet keiner über ausgehendes Kerosin", gab der CDU-Politiker zu bedenken. "Es spricht keiner über Helium", welches Bestandteil von Mikrochips ist, fügte er hinzu.
Wenn die ersten Chipfabriken in der Welt ankündigten, dass in sechseinhalb Wochen keine Chips mehr produziert würden, seien "große Herausforderungen" unter anderem in der Automobilindustrie im dritten und vierten Quartal zu erwarten. "Deswegen ist die ein oder andere Diskussion, die wir in Deutschland aktuell erleben, eine betroffene Diskussion von Pendlern und Mittelstand", sagte Müller. "Wir werden aber, wenn diese Krise länger anhält, nicht nur Pendler und Mittelstand betroffen sehen, sondern jeden Einzelnen in Deutschland."
"Wir werden nicht alles abfedern können", betonte Müller. "Was wir aber versuchen, sind strukturelle Veränderungen", fügte er hinzu und verwies auf mehr Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten und einen stärkeren Fokus auf "erneuerbare Energien und heimische Energieträger". Dieser Weg solle "kontinuierlich" und "gemeinsam" beschritten werden.
D.Bachmann--VB