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Zahl der Erstanträge auf Asyl im März deutlich zurückgegangen
Die Zahl der Erstanträge auf Asyl ist im März im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) am Dienstag mitteilte, wurden im März 6981 Erstanträge registriert - 22,3 Prozent weniger als noch im März 2025. Im Vergleich zum Vormonat, dem Februar 2026, gab es allerdings keinen großen Rückgang. Hier hatte das Bundesamt 6987 Erstanträge verzeichnet.
Einen deutlichen Zuwachs gab es im aktuellen März bei den Folgeanträgen: Deren Zahl stieg im Vergleich zum März 2025 um 94,8 Prozent auf nun 3242. Für diesen Anstieg sind demnach vor allem die Anträge afghanischer Frauen verantwortlich. Seit der Machtübernahme der Taliban habe sich die Situation von Frauen und Mädchen in Afghanistan weiter verschlechtert, erklärte das Amt.
Im ersten Quartal des aktuellen Jahres stellten insgesamt 32.833 Menschen einen Asylantrag in Deutschland, davon 22.491 zum ersten Mal und 10.342 einen Folgeantrag nach Rücknahme oder Ablehnung eines früheren Antrags. Die Zahl der Erstanträge sank damit im Vergleich zum ersten Quartal 2025 um 37,8 Prozent. Die Folgeanträge verdoppelten sich hingegen (plus 107,4 Prozent).
Das Bundesamt entschied über 73.384 Erst- und Folgeanträge, davon wurden 38,0 Prozent anerkannt. Von 31.727 Menschen wurden die Anträge abgelehnt, bei 13.799 erledigten sich die Asylverfahren, etwa weil Anträge zurückgenommen wurden.
P.Vogel--VB