-
Heimtückemord an wohlhabendem Arzt in Chemnitz: Urteile im Wesentlichen rechtskräftig
-
Dallmann wieder zurück bei den DFB-Frauen
-
Preise an den Zapfsäulen sinken leicht
-
Kartellamtspräsident pocht auf schnell sinkende Spritpreise
-
Frankreich bezeichnet Irans Maut für Straße von Hormus als "inakzeptabel"
-
Argentinien erleichtert Abbau von Metallen in Gletschergebieten
-
Deutsche Reeder: Durchfahrt der Straße von Hormus nur mit Sicherheitsgarantien
-
Schauspieler Mario Adorf im Alter von 95 Jahren gestorben
-
Merz ruft zu Reformbereitschaft auf: "Wir müssen uns alle zusammen anstrengen"
-
Öffentliche Schulden im vierten Quartal um über 50 Milliarden Euro gestiegen
-
Identität von in Rheinland-Pfalz gefundenem Schädel aufgeklärt
-
Industrieproduktion im Februar stabil - Einbußen im Baugewerbe
-
Reform von "Demokratie leben": Thierse warnt vor Schwächung der Förderung
-
Gesundheitsministerin Warken will bei Krankenkassenreform alle beteiligen
-
Deutsche Exporte im Februar gestiegen - Starkes Plus bei Ausfuhren in EU-Länder
-
Bauarbeiter bei Arbeitsunfall in Hessen tödlich von Lastwagen erfasst
-
Venezuelas Übergangspräsidentin kündigt Lohnerhöhung an
-
NHL: Überragender McDavid bringt Oilers auf Playoff-Kurs
-
NBA: Wagners feiern nächsten Sieg - Auch Schröders erfolgreich
-
Guterres: Israelische Angriffe im Libanon gefährden Waffenruhe im Iran-Krieg
-
Flick kämpferisch: "Wir glauben an uns"
-
Beendigung des Iran-Krieges: Nouripour fordert "eigenständige Rolle" Deutschlands
-
Trump wiederholt nach Treffen mit Rutte Kritik an Nato
-
Bericht: Merz offen für höhere Pendlerpauschale und Senkung der Stromsteuer
-
Al-Dschasira: Journalist im Gazastreifen bei israelischem Drohnenangriff getötet
-
Beirut: Mehr als 180 Tote und 890 Verletzte bei israelischen Angriffen im Libanon
-
Schah-Sohn: "Für uns war das kein Regimewechsel"
-
Vance warnt den Iran: USA haben nie Waffenruhe im Libanon zugesagt
-
In Unterzahl: Flicks Barcelona unterliegt Atletico
-
PSG zu stark für Reds: Liverpool droht Aus
-
DEL: Berlin mit Ausrufezeichen gegen Köln
-
USA fordern von Iran sofortige Öffnung der Straße von Hormus
-
15 Jahre Haft für "Ketamin-Queen" nach Drogentod von "Friends"-Darsteller Perry
-
Weißes Haus: Trump will mit Rutte über möglichen Nato-Austritt diskutieren
-
Weiter makellos: DHB-Frauen gewinnen auch in Nordmazedonien
-
Kabinenpersonal bei der Lufthansa am Freitag zu Streik aufgerufen
-
Trump bestätigt: Waffenruhe im Iran-Krieg gilt nicht für den Libanon
-
Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beschuldigt Ex-Machthaber Gaddafi
-
International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe
-
Nach Feuerpausen-Einigung: Sofortige Preissenkungen an Tankstellen bleiben aus
-
Zehn Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul
-
Nach tödlichem Autorennen: Kosovare darf ausgewiesen werden
-
FC Bayern: Dreesen kritisiert spanische Polizei
-
Nach 2:5 im Entscheidungssatz: Zverev quält sich weiter
-
"Größter Angriff" seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken gegen Hisbollah im Libanon fort
-
Allianz-Handelsexperten: Deutsche Exporteure vergleichsweise optimistisch
-
Hegseth: Iran kann keine Raketen mehr bauen - US-Armee bleibt einsatzbereit
-
25-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Hessen - Jugendlicher verdächtig
-
Iran-Waffenruhe: Merz fordert "Verhandlungen für dauerhaftes Ende des Krieges"
Kubicki will FDP neu und weiblich aufstellen
FDP-Vize Wolfgang Kubicki will seine Partei im Fall seiner Wahl zum Parteichef personell und inhaltlich neu aufstellen. "Ich bin nicht die Zukunft der FDP, aber ich will dafür Sorge tragen, dass die FDP überhaupt noch eine Zukunft hat", sagte Kubicki im Berlin Playbook Podcast von des Portals Politico nach Angaben vom Dienstag. Wie lange er selbst an der Spitze bleiben will, ließ der 74-Jährige offen.
"Das weiß ich nicht, ob ich in drei Jahren noch Chef der FDP bin", sagte Kubicki. Er hatte an Ostern seinen Hut für den FDP-Vorsitz in den Ring geworfen. Daraufhin erklärte der amtierende Parteichef Christian Dürr seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur und bekundete seine Unterstützung für Kubicki.
Die Liberalen stecken in einer existentiellen Krise. Sie waren im vergangenen Jahr aus dem Bundestag und im März aus den Landtagen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz geflogen.
Kubicki setzt für die Parteiführung auf neue und auch weibliche Köpfe. Neben Martin Hagen als Generalsekretär nannte er Linda Teuteberg, Susanne Seehofer, Katja Suding sowie Maria Westphal. "Die sollen Teil meines Präsidiums werden", sagte der FDP-Vize. Der Bundesvorstand solle künftig stärker nach außen wirken: "Wir müssen Wählerinnen und Wähler überzeugen."
Inhaltlich forderte Kubicki eine Begrenzung staatlicher Eingriffe. Wohlstand werde in der Wirtschaft verdient und nicht beim Staat, sagte der FDP-Vize. "Wir können uns ihn so nicht mehr leisten." Außerdem wolle er für die Abschaffung des § 188 des Strafgesetzbuchs kämpfen, der Menschen "mehr drangsaliert, als es hilfreich ist". Der Paragraf regelt die Strafbarkeit der Beleidigung von Politikern. Demnach kann dies zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren führen.
Der nordrhein-westfälische FDP-Landeschef Henning Höne, der ebenfalls für den Parteivorsitz kandidiert, setzt für den Neustart der Liberalen unter anderem auf einen neuen Kommunikationsstil. "Wir müssen optimistisch und lösungsorientiert sein, unsere Erzählung in den Vordergrund rücken, unsere Alleinstellungsmerkmale Marktwirtschaft, Bürgerrechte, das Leistungsprinzip", sagte Höne dem "Stern". Aber es brauche auch Mut zur Zuspitzung. "Ich will auf Social Media wieder die führende Rolle erkämpfen, die wir mal hatten."
Höne führt die desolate Lage seiner Partei darauf zurück, dass es seit der Bundestagswahl nicht gelungen sei, einen glaubwürdigen Neustart hinzulegen. "Es fehlte an Distanz zur Ampel-Zeit, für einen Neustart braucht es einen Bruch", sagte der NRW-Landesparteichef. Den Menschen, die früher FDP gewählt hätten, müsse gezeigt werden, dass sich die FDP neu aufstelle.
Die FDP werde "im Moment nicht vermisst", sagte Höne. Die Menschen wollten liberale Politik, nur die Partei wolle im Moment fast keiner. "Die FDP hat eine Lücke zu schließen", betonte Höne. "Ich treffe viele, die sagen: Es braucht eure Ideen, es braucht eure Perspektive."
Zur Kandidatur von Parteivize Kubicki sagte Höne, sein Angebot stehe "unabhängig davon, wer sonst kandidiert". Für den Erfolg brauche es verschiedene Perspektiven in der Partei. "Ich halte nichts davon, jetzt Richtungsentscheidungen herbeizuführen." Er stehe "für einen statt spalten". Der neue Vorsitzende müsse die Partei zusammenführen und die Stärken der unterschiedlichen Schwerpunkte in der Partei bewusst nutzen.
U.Maertens--VB