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Weltweites Luftverkehrsangebot im März trotz Iran-Kriegs gestiegen
Das weltweite Angebot an Luftverkehrsreisen ist im März trotz der massiven Störungen durch den Iran-Krieg weiter angestiegen. Die Airlines hätten rund 3,3 Prozent mehr Verbindungen angeboten als im Vorjahresmonat, wie der Generaldirektor der Internationalen Luftverkehrs-Vereinigung (IATA), Willie Walsh, am Dienstag mitteilte. Allerdings war demnach vor Beginn des Krieges mit einem Wachstum um mehr als fünf Prozent gerechnet worden.
Für Februar, bevor Israel und die USA den Iran angriffen und es in der gesamten Golfregion zu großflächigen Luftraumsperrungen kam, meldete die Iata eine sehr gute Auslastung: Die Flugzeuge der mehr als 360 Fluggesellschaften, die Mitglied in der Iata sind, seien zu 81,4 Prozent belegt gewesen. Das waren demnach 0,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahresmonat und die beste Auslastung in einem Februar jemals.
Die weitere Entwicklung des Nahostkonflikts könnte die Branche jedoch stark beeinträchtigen. Die Treibstoffkosten hätten stark zugelegt, erklärte Walsh. "Angesichts begrenzter Kapazitäten und geringer Margen steigen die Ticketpreise bereits. Auch die Kapazitätsplanung wird derzeit angepasst, insbesondere für den Verkehr in den, aus dem oder über den Nahen Osten sowie in Regionen, in denen die Versorgung mit Kerosin problematisch ist."
H.Kuenzler--VB