-
Nach Auszählung aller Stimmen: Netanjahu-Block bei Israel-Wahl vorn - aber ohne Mehrheit
-
Erneute Proteste am Samstag: Frankreich mobilisiert 70.000 Polizisten
-
Nach Rückkehr nach Venezuela: Machado dankt Trump für Sturz Maduros
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
Weltklimarat soll im Dezember über nächsten Sachstandsbericht beraten
-
Struff bezwingt Djokovic erstmals – Viertelfinale in Basel
-
Klatsche in Belgrad: Bayerns EuroLeague-Krise immer schlimmer
-
Frankreich verweigert österreichischem Rechtsextremisten Sellner die Einreise
-
Vier Tote bei Absturz von italienischem Armeehubschrauber in Bosnien-Herzegowina
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart gestorben
-
Handball: Flensburg erobert Tabellenführung zurück
-
Zverev krönt sich zur Nummer eins der Tenniswelt
-
Champions League: Füchse gewinnen zum Gruppenabschluss
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
-
Medien: Ranghöchster Stratege der US-Armee überraschend entlassen
-
"Angst"-Eingeständnis von Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
-
Doppel-Kandidat in Alaska: Trump könnte Kongresswahl-Ergebnis in Frage stellen
-
Nach Hausexplosion in Regensburg: Ermittler finden zwei Leichen in Ruine
-
Nachermittlungen zu Kreditkartenbetrug: Neun Menschen aus Untersuchungshaft entlassen
-
BVB hofft auf Karetsas-Comeback gegen Bayern
-
Niedersachsen: AfD scheitert mit Beschwerde gegen Hochstufung durch Verfassungsschutz
-
Kanada und EU wollen Beziehungen auf "höchstmögliche Ebene" heben
-
Mehr als viereinhalb Jahre Haft für IS-Mitglied in Thüringen
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Tödliches Zugunglück in Spanien: Fassungslosigkeit und viele Fragen
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
-
Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
-
Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf ukrainischen Bahnhof
-
Nach "Spiegel"-Bericht: Linken-Spitze zeigt sich solidarisch mit Eralp
-
Unbekannte verursachen halbe Million Euro Schaden durch Betrug bei Goldankauf
-
Observation von deutschem Maddie-Verdächtigem erneut nicht verlängert
-
Nach Hausexplosion in Regensburg Leiche in Trümmern gefunden
-
Staatsanwaltschaft plädiert auf lebenslänglich im Fall Fabian aus Güstrow
-
Von der Leyen will Beziehung zu Kanada auf "höchstmögliche Ebene" heben
-
In Hollywood erfolgreiche deutsche Schauspielerin Elke Sommer ist tot
-
China: Zentralkomitee der KP verschärft Regeln zur internen Disziplin
-
Kritik an Linnemanns Äußerungen zu Pflege-Kürzung - Arbeitgeber loben "Klartext"
-
Anschlag bei Paris: Täter bekennt sich zu rassistischem Motiv
-
"Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
-
Steinmeier-Nachfolge: Frei rechnet mit Entscheidungen "in den nächsten Tagen"
-
Fassungslosikeit und viele Fragen nach tödlichem Zugunglück in Spanien
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
Mann bei Fällarbeiten auf bayerischem Truppenübungsplatz von Ast erschlagen
-
Gladbach-Lazarett lichtet sich - Hoffnung bei Kleindienst
-
Israelische Regierung dringt auf Vorgehen gegen israelisch-arabische Parteien
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Rolle rückwärts bei den Löwen: Gensheimer wieder Sportchef
-
Geplante "GenZ"-Proteste: Anhaltende Kritik an Initiative und Sorge vor Gewalt
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
Comeback in Wimbledon: Williams kämpft vergeblich
Das Comeback der Königin war nicht von Erfolg gekrönt, und doch verneigte sich die Tenniswelt vor Serena Williams: Bei ihrer Rückkehr aus dem Ruhestand ließ die einstige Ausnahmespielerin auf dem Centre Court von Wimbledon mehr als einmal ihre alte Klasse aufblitzen, kämpfte verbissen um ihre Chance und musste sich gegen die 24 Jahre jüngere Australierin Maya Joint erst nach 2:22 Stunden 3:6, 7:6 (8:6), 3:6 geschlagen geben.
Die Fans feierten die 44-Jährige dennoch für den Mut, nach vier Jahren Pause wieder im Einzel anzugreifen, sie bejubelten jeden Punkt der Altmeisterin aus den USA, peitschten sie bei Rückstand nach vorne. Letztlich vergeblich. Immerhin: Im Doppel kehrt Williams an der Seite ihrer Schwester Venus (46) auf den Rasen zurück, die Zuschauer freuen sich schon auf die nächste Show.
Schon am Dienstagabend war die Spannung im Allerheiligsten des Tennissports greifbar, die Fans auf der Tribüne, die Kontrahentinnen auf der Anlage, die Experten an den Mikrofonen - alle wollten wissen: Ist die lebende Legende auf einem ihrer Lieblingsplätze überhaupt konkurrenzfähig, oder beschädigt sie ihr eigenes Denkmal? Die Antwort gab Serena schnell: Zu Null holte sie ihr erstes Aufschlagspiel und wischte einige Zweifel beiseite.
Die hatten ihre Rückkehr ebenso begleitet wie manch kritische Stimme. Unter anderem hatte Michael Stich gemeckert. "Ich kriege es nicht in meinen Kopf", sagte der Wimbledonsieger von 1991 bei Prime. Für die anderen Spielerinnen sei es "nichts Positives, weil ihnen Aufmerksamkeit genommen wird". Dabei hätte Williams "nicht den Hauch einer Chance, Wimbledon zu gewinnen".
Damit behielt Stich recht, und doch überzeugte Williams. Manchmal wirkte es sogar, als sei sie nicht jahrelang weg gewesen, dabei hatte sie 2022 ihr letztes Match in Wimbledon gespielt. In den vergangenen vier Jahren brachte sie ihre zweite Tochter zur Welt, leitete das Investment-Unternehmen "Serena Ventures", vermisste aber offensichtlich den Nervenkitzel auf dem Platz.
Den bekam sie unter dem geschlossenen Dach des Centre Courts zu spüren. Nur zum Spaß war Williams jedenfalls nicht gekommen, sie feuerte sich nach gelungenen Schlägen an, und auch, wenn nicht alles flüssig wirkte in ihrem Spiel: Ihre Aura war unübersehbar, ihr Aufschlag manchmal kaum zu returnieren, auch die Beinarbeit funktionierte lange überraschend gut.
In Williams' Box schmiegten sich ihre Töchter Alexis Olympia und Adira an Papa Alexis Ohanian, die gesamte Familie schien den Auftritt zu genießen - inklusive der erfolgreichsten Spielerin der modernen Tennisgeschichte unten auf dem Court. Doch Maya Joint, geboren im Jahr 2006, als Williams bereits zwei ihrer sieben Wimbledontitel gewonnen hatte, spielte sich frei. Die australische Tennis-Größe Sam Stosur hatte sie bestens eingestellt.
Williams wäre aber nicht Williams, wenn sie sich hätte geschlagen geben. Zweimal holte sie im zweiten Satz ein Break auf, wehrte im Tiebreak einen Matchball ab und war plötzlich voll im Spiel, das nicht immer hochklassig war. Doch Joint, Nummer 87 der Weltrangliste, steigerte sich wieder und beendete den ersten Teil des wundersamen Williams-Comebacks.
G.Schmid--VB