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Russischer Drohnenangriff am helllichten Tag: Mehrere Explosionen in Kiew zu hören
Bei einem seltenen russischen Angriff am helllichten Tag auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind am Montag mehrere Explosionen zu hören gewesen. Wie AFP-Reporter weiter berichteten, fing die ukrainische Flugabwehr zahlreiche russische Geschosse ab, Rauchwolken stiegen über Kiew auf. Einwohner suchten mitten in der Hauptverkehrszeit am Morgen Schutz. Luftalarm wurde erstmals gegen 08.30 Uhr Ortszeit (07.30 MEZ) ausgelöst.
"Trümmer einer Drohne" seien "mitten im Zentrum der Hauptstadt herabgefallen", teilte Bürgermeister Vitali Klitschko noch während des Angriffs mit. Er rief die Bewohner auf, in ihren Schutzräumen zu verbleiben. Es seien vorerst keine Angaben über Verletzte bekannt, fügte Klitschko an. Auch seien keine Brände ausgelöst worden.
Die ukrainische Luftwaffe schrieb im Onlinedienst Telegram von mehreren Drohnenschwärmen und mindestens einem Marschflugkörper, mit denen die Hauptstadt attackiert worden sei. Nach Angaben aus der Armee nahestehenden Telegram-Gruppen fing die Luftabwehr zwei auf Kiew zufliegende Marschflugkörper ab. Die Luftabwehr hatte zudem vor einem Objekt gewarnt, das mit hoher Geschwindigkeit aus dem an Russland grenzenden Norden des Landes auf Kiew zusteuere.
Die russischen Streitkräfte haben in den vergangenen Monaten ihre Angriffe mit Drohnen und Raketen auf Ziele in der Ukraine verstärkt. Diese richten sich oft gegen Energieanlagen.
B.Wyler--VB