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Kommunalwahl Bayern: Großteil der Oberbürgermeisterkandidaten muss in Stichwahl
Nach der Kommunalwahl in Bayern müssen zahlreiche Kandidaten in die Stichwahl. So treten 17 der 22 Bewerber um das Amt des Oberbürgermeisters in einer kreisfreien Stadt am 22. März erneut an, wie das Bayerische Landesamt für Statistik am Montag in Fürth mitteilte. Gleiches gilt für 29 der 62 Bewerber um das Amt des Landrats.
Nur fünf Oberbürgermeisterkandidaten erreichten demnach in kreisfreien Städten bereits im ersten Wahlgang eine Mehrheit. Dabei handelt es sich um die SPD-Kandidaten Thomas Jung (Fürth), Peter Reiß (Schwabach) und Dominik Sauerteig (Coburg), den CSU-Kandidaten Markus Pannermayr (Straubing) und den gemeinsamen Kandidaten von CSU und Freien Wählern, Stefan Bosse (Kaufbeuren). In allen anderen kreisfreien Städten in Bayern müssen die Oberbürgermeisterkandidaten in die Stichwahl - auch in den vier größten bayerischen Städten München, Augsburg, Nürnberg und Regensburg.
Bei den Landratswahlen setzten sich 33 Bewerberinnen und Bewerber im ersten Wahlgang durch. 25 Posten gingen an die CSU, fünf an die Freien Wähler, einer an die SPD - jeweils einschließlich gemeinsamer Wahlvorschläge. In zwei Landkreisen waren Wählergruppen erfolgreich.
Ein landesweites Ergebnis der Kommunalwahl liegt noch nicht vor, dies wird für Dienstag erwartet. Insgesamt waren gut zehn Millionen Menschen am Sonntag in Bayern zur Wahl aufgerufen.
M.Vogt--VB