-
Datenleck bei „Ein Prozent“: AfD-Politiker als Spender offengelegt
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
-
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
-
Siri AI erhält mit iOS 27.3 Zugriff auf Dateien und mehr App-Funktionen
-
Powerbanks ab 20.000 mAh im Vergleich: Verbatim vor Anker
-
Softwareupdate bringt älteren VW-ID-Modellen Batterie-Vorkonditionierung
-
McLaren erprobt beim Saisonfinale bereits Lösungen für 2027
-
Berlin wird Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft 2029
-
Gregor Gysi fordert Ausschluss von Vanessa Emde aus der Linksfraktion
-
Prozess gegen früheren Lehrer wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer Schülerin
-
Berliner Weihnachtsbaum erreicht nach Panne auf der A10 den Gendarmenmarkt
Bundestag billigt Freundschaftsvertrag mit Großbritannien
Der Bundestag hat dem im vergangenen Jahr vereinbarten Freundschaftsvertrag zwischen Deutschland und Großbritannien zugestimmt. Für das Abkommen stimmten am Donnerstag CDU/CSU, SPD und die Grünen, die AfD votierte dagegen, die Linke enthielt sich. Redner unterschiedlicher Fraktionen würdigten im Bundestag die deutsch-britische Freundschaft auch nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU.
Der sogenannte Kensington-Vertrag war am 17. Juli 2025 von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und dem britischen Premierminister Keir Starmer im Kensington-Palast in London unterzeichnet worden. Er soll nach dem Brexit einen neuen Rahmen für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich schaffen. Vorgesehen ist eine engere Zusammenarbeit in den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik, innere Sicherheit und Justiz, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie, Beschäftigung, Klima, Energie und Umwelt sowie Kultur und Gesellschaft.
"Das Abkommen sieht eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf sehr vielen Feldern vor", sagte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) zur Einleitung der Debatte, an der auch der britische Botschafter Andrew Mitchell teilnahm. Klöckner sprach von einem neuen Dreieck aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich, zu dem das Abkommen einen Beitrag leiste.
Der CDU-Politiker Günter Krings hob vor allem die deutsch-britische Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik hervor sowie bei der Begrenzung von Migration. Von einem "echten Brückenschlag" zwischen Deutschland und Großbritannien sprach Stephan Meyer (CSU).
Hubertus Heil (SPD) warb für eine Wiederbelebung des deutsch-britischen Jugendaustauschs, der durch den Brexit weitgehend zum Erliegen gekommen war. Er betonte die Bedeutung der politischen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern gerade vor dem Hintergrund der Politik von US-Präsident Donald Trump, durch die "Europa sich auf seinen wichtigsten Verbündeten nicht mehr verlassen kann".
Chantal Kopf (Grüne) begrüßte die vorgesehene Kooperation bei Klimaschutz und Ausbau erneuerbarer Energien. Sie würdigte aber auch das gemeinsame Engagement mit Großbritannien bei der Unterstützung der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg. Nachdrücklich drang sie auch auf eine Zusammenarbeit im Rüstungsbereich im Rahmen einer "Europäisierung der Verteidigungspolitik".
Keine Zustimmung zu dem Vertrag gab es von Linkspartei und AfD. "Der Vertrag beinhaltet Licht und Schatten", sagte Gökay Akbulut (Linke). Sie lobte ebenfalls die geplante Kooperation beim Klimaschutz, kritisierte aber den breiten Raum, den Zusammenarbeit bei Rüstung und Militär im Vertragstext einnehme sowie dass Migration vorwiegend als Bedrohung betrachtet werde.
Beatrix von Storch (AfD) warf der Bundesregierung vor, "eine links-grüne Agenda" in einem weiteren internationalen Vertrag verankern zu wollen. Sie verwies dabei auf das Bekenntnis zum Ziel der Klimaneutralität sowie Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von Hasskriminalität.
D.Schaer--VB