-
Ministerpräsidenten machen Druck auf Bund wegen Kommunalfinanzen
-
Studie: Mindestlohn in vielen EU-Staaten deutlich gestiegen - auch in Deutschland
-
Sozialhilfe für Nicht-EU-Bürger: Langfristiger Aufenthaltstitel darf verlangt werden
-
US-Schauspieler Danny Trejo will sich durch gute Taten Platz im Himmel sichern
-
Bundestag billigt Freundschaftsvertrag mit Großbritannien
-
Französischer Polizist erschoss Jugendlichen: Berufungsgericht schwächt Straftatbestand ab
-
Razzia gegen Schrottimmobilien in NRW - Vermietung für 42 Euro pro Quadratmeter
-
Nahost-Krieg: Entscheidung über Finalissima kommende Woche
-
DAK warnt vor "Pflegekollaps": Rekordwert bei Sozialhilfequote in Heimen
-
Kane fehlt Bayern gegen Gladbach
-
Aus Italien weitergereiste Asylbewerber: Deutschland nicht sofort zuständig
-
Spritpreise steigen weiter - Diesel und Benzin über zwei Euro
-
Bundeswehrlastwagen in Niedersachsen durch Feuer zerstört - Ursache wird geprüft
-
Deutsche nutzen Smartphone im Schnitt drei Stunden am Tag
-
Duo soll illegal mit Pyrotechnik gehandelt haben - rund 20 Tonnen beschlagnahmt
-
Hürzeler kritisiert Arsenal: "Kein Fußball"
-
Irans Außenminister Araghtschi: USA werden Versenkung von Kriegsschiff "bitter bereuen"
-
Zollbeamte entdecken in Hessen 700 Kilogramm Krebstiere in Kleintransporter
-
Djokovic über Williams-Comeback: "Ich denke, sie kommt zurück"
-
NHL: Grubauer und Seider kassieren Niederlagen
-
Indian Wells: Auch Seidel verliert in erster Runde
-
Gefahr von "Nervenschäden": Alarm bei Alonso und Aston Martin
-
NBA: Hartenstein feiert nächsten Sieg mit OKC
-
Außenminister der EU und der Golfstaaten beraten über Iran-Krieg
-
Bundestag stimmt über Umgestaltung von Bürgergeld zu Grundsicherung ab
-
Ministerpräsidentenkonferenz berät in Berlin über kommunale Finanzen
-
Italiens Weigerung zu Aufnahme von Dublin-Rückkehrern: EuGH urteilt über Folgen
-
Messerangriff an Berliner Holocaust-Mahnmal: Urteil gegen IS-Anhänger erwartet
-
Namensverbot für Veggie-Burger geht in die nächste Verhandlungsrunde
-
EU-Expertenkommission zu Social-Media-Verbot für Jugendliche nimmt Arbeit auf
-
Bundestag entscheidet über Jagd auf den Wolf
-
Halbes Jahr nach Protesten: Parlamentswahl in Nepal begonnen
-
Kanadischer Premier Carney schließt militärische Beteiligung an Iran-Krieg nicht aus
-
Iran-Krieg: Resolution zu Beschneidung von Trumps Befugnissen im US-Senat gescheitert
-
Konflikt zwischen Israel und Hisbollah spitzt sich weiter zu
-
Big Points für Havertz und Arsenal - City patzt
-
Kofane trifft: Bayer pirscht sich an Königsklasse heran
-
Kuba: Erneut großflächiger Stromausfall auf Karibikinsel
-
Gas-Tanker sinkt vor Libyen nach Explosion - Putin spricht von "Terrorangriff" Kiews
-
IAEA: Keine Schäden an iranischen Anlagen mit gelagertem Atommaterial
-
Sieg nach Stotterstart: DHB-Frauen weiter auf Kurs
-
Glyphosat-Klagen gegen Monsanto: US-Gericht billigt Milliarden-Vergleich
-
Nach Tod von Chamenei: Sohn Modschtaba Chamenei gilt als möglicher Nachfolger
-
Früherer Bundesligatorwart Koch gestorben
-
Mutmaßliche Anschlagspläne auf Trump: USA melden Tötung von Verantwortlichem im Iran
-
Präsidentenwahl in Frankreich: Rechtspopulist Bardella in Umfrage vorn
-
Iran-Krieg: Vatikan warnt vor "Aushöhlung des Völkerrechts"
-
Pistorius schließt Beteiligung an Iran-Krieg aus
-
Iran-Krieg: Weitere am Golf gestrandete Reisende wieder zurück in ihren Heimatländern
-
Schutz für Whistleblower in der Slowakei: Fico will umstrittenes Gesetz kippen
Messerattacke an Berliner Holocaust-Mahnmal: 13 Jahre Haft für jungen IS-Anhänger
Rund ein Jahr nach einem Messerangriff auf einen spanischen Touristen am Berliner Holocaust-Mahnmal ist ein IS-Anhänger für die Tat zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Berliner Kammergericht verurteilte den 20-Jährigen am Donnerstag unter anderem wegen versuchten Mordes. Er hatte den Touristen im Februar 2025 mit einem Messer schwer am Hals verletzt, dieser überlebte nur knapp und lag in künstlichem Koma.
Das Kammergericht sprach den zur Tatzeit 19-jährigen Syrer nun wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sowie versuchter Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig. Er habe die Tat im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) begangen, sagte die Vorsitzende Richterin. Das Opfer habe nur überlebt, weil wichtige Adern um Millimeter verfehlt worden seien.
Laut Anklage der Bundesanwaltschaft hatte der Beschuldigte kurz vor der Attacke über Messengerdienste Kontakt zu Angehörigen des IS aufgenommen und sich als Mitglied angedient. Für die Tat reiste er demnach eigens von seinem Wohnort Leipzig in die Hauptstadt. Der Beschuldigte war 2023 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommen.
Laut Anklage packte er den 30-jährigen Touristen aus Spanien inmitten des Stelenfelds plötzlich von hinten und fügte ihm eine 14 Zentimeter lange klaffende Schnittwunde am Hals zu. Der Spanier war dort gemeinsam mit zwei Freunden unterwegs, um das Mahnmal zu besuchen. Das Opfer wurde notärztlich versorgt, im Krankenhaus notoperiert und lag zeitweise im Koma. Der Verdächtige wurde wenige Stunden nach der Tat festgenommen.
Die Bundesanwaltschaft forderte in ihrem Plädoyer lebenslange Haft nach Erwachsenenstrafrecht. Aufgrund des Alters des Beschuldigten wäre auch die Anwendung von Jugendstrafrecht möglich gewesen, die maximal mögliche Haftdauer hätte dann bei zehn Jahren gelegen. Die Nebenklage, die den Spanier vertrat, forderte eine Strafe nach Jugendrecht, stellte aber keinen konkreten Antrag. Die Verteidigung sprach sich für eine siebenjährige Haftstrafe nach Jugendrecht aus.
A.Kunz--VB