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Schah-Sohn: Tod von Chamenei besiegelt Ende der Islamischen Republik
Der Sohn des letzten iranischen Schahs, Reza Pahlavi, sieht die Islamische Republik nach dem Tod ihres geistliches Oberhaupts Ali Chamenei am Ende. "Mit seinem Tod ist die Islamische Republik faktisch zu Ende gegangen und wird bald im Mülleimer der Geschichte landen", schrieb der Exil-Oppositionelle am Samstag im Onlinedienst X.
Er forderte die iranischen Sicherheitskräfte auf, sich an einem Übergang in dem Land zu beteiligen. "An die Militär-, Sicherheits- und Polizeikräfte: Jeder Versuch, ein zusammenbrechendes Regime zu stützen, ist zum Scheitern verurteilt", schrieb Pahlavi. Er forderte die Iraner auf, vorerst wachsam zu bleiben. "Die Zeit für eine massive und entschlossene Präsenz auf den Straßen ist sehr nahe", erklärte er. "Gemeinsam, vereint und standhaft werden wir den endgültigen Sieg erringen."
Pahlavi, der in den USA im Exil lebt, hat sich für eine säkulare Demokratie im Iran ausgesprochen. In jüngster Zeit hatte er US-Präsident Trump wiederholt aufgefordert, im Iran einzuschreiten.
Die iranische Opposition ist gespalten, Teile davon kritisieren Pahlavi wegen seiner Unterstützung für Israel. Zudem distanzierte er sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.
Israel und die USA hatten am Samstagmorgen massive Luftangriffe gegen den Iran gestartet. Am Abend bestätigte US-Präsident Donald Trump die Tötung Chameneis. Zuvor hatten bereits israelische Medien den Tod des 86-Jährigen gemeldet.
K.Sutter--VB