-
Dortmund: Schlotterbeck und Can fliegen mit nach Italien
-
Gericht: Netzwerk Campact darf Molkereiunternehmer Müller AfD-Unterstützer nennen
-
PFAS-Verschmutzung: Auftakt im Prozess gegen Chemiekonzern 3M in Belgien
-
Bewährungsstrafen wegen Beleidigung früherer Minister Habeck und Lauterbach
-
Frau zu Tode geprügelt: Freiburger Mordurteil rechtskräftig
-
Britische Regierung soll zu Freigabe von Andrew-Akten gezwungen werden
-
Sachsen-Anhalt: CDU-Politiker erneut von Volksverhetzungsvorwurf freigesprochen
-
Schauspielerin Iris Berben wünscht sich mehr Frauen in der Politik
-
Ehefrau ermordet und Leiche einbetoniert: Lebenslange Haft in Rheinland-Pfalz
-
Krankenhausreform verzögert sich: Länder haben noch Abstimmungsbedarf
-
Raubkopienportal movie2k: Prozess gegen zwei frühere Betreiber in Leipzig
-
Streik: Busse und Bahnen sollen Freitag und Samstag erneut bundesweit stillstehen
-
Coldcase von 1984: Mann wegen Mordes an Professor vor Düsseldorfer Gericht
-
Tropfendes Wasser aus Decke von Gelsenkirchener Café führt zu Cannabisplantage
-
"Menschenfreundin, Möglichmacherin": Rita Süssmuth mit Trauerstaatsakt geehrt
-
Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Gedenken in Kiew und Appelle zu weiterer Unterstützung
-
St. Brown mit der NFL in München: Die Lions kommen
-
Ehemalige Partnerin vor Kindern erstochen: Lebenslange Haft in Niedersachsen
-
PSG-Fußball-Star Hakimi muss in Frankreich wegen Vergewaltigungsvorwurf vor Gericht
-
Nach Trennung von Rapp: Walter neuer Trainer in Kiel
-
Bundesverwaltungsgericht: Masernschutz für Schulkinder und Abschuss von Wölfen auf Agenda
-
SPD kündigt Ja zu Kampfdrohnen-Kauf an - Bedenken wegen US-Investor ausgeräumt
-
Artikel zu Spionageverdacht: Marokko kann nicht gegen deutsche Medien vorgehen
-
Dortmund: Schlotterbeck und Can absolvieren Abschlusstraining
-
Neuer Wehrdienst: Bislang nur jeder vierte Bundeswehr-Fragebogen ausgefüllt
-
Verivox: Handytarife mit unbegrenztem Datenvolumen zum Nachbuchen lohnen selten
-
Klage Marokkos gegen deutsche Medien wegen Artikeln zu Spionageverdacht scheitert
-
SPD fordert von Merz klare Worte bei China-Reise
-
Paralympische Fackel in Stoke Mandeville entzündet
-
Studie: Jugendliche blicken blicken pessimistisch auf die Zukunft Deutschlands
-
Ko-Sprecherin von Linken-Jugendverband Solid verliert Mitgliedsrechte
-
Atom-Konflikt mit dem Iran: US-Flugzeugträger erreicht Marinestützpunkt auf Kreta
-
Hildesheimer Bischof Wilmer ist neuer Chef von katholischer Bischofskonferenz
-
Bundesweite Kontrollen: Zahlreiche Verstöße gegen Mindestlohnvorgaben entdeckt
-
Bundespolitik demonstriert Schulterschluss mit Kiew und würdigt Durchhaltewillen
-
Kinderpornografische Fotos in Zelle von belgischem Serienmörder Dutroux gefunden
-
Durchbruch bei Coldcase in Rheinland-Pfalz: Festnahme nach mehr als 30 Jahren
-
Tödlicher Sturz in Berliner Teltowkanal: Angeklagter von Mordvorwurf freigesprochen
-
Medien: Rapp in Kiel entlassen
-
Studie: Soziale Kontakte für Versorgung traumatisierter Kinder aus Ukraine wichtig
-
Gewalt in Mexiko: FIFA "beobachtet die Lage"
-
Verdi ruft für Freitag und Samstag bundesweit zu Streiks im Nahverkehr auf
-
Bericht: Russland exportiert mehr Öl als 2021 - aber verdient weniger
-
Ukrainischer Botschafter Makeiev: Gebietsabtretungen kommen nicht in Frage
-
Streit über Tempo 30 in München: Stadt muss Verkehrsschilder wieder aufstellen
-
Amnestiegesetz: 34 politische Gefangene in Venezuela freigelassen
-
Pistorius: Frieden in der Ukraine nur durch Stärke erreichbar
-
Rund jeder achte Mediziner in Deutschland ohne deutsche Staatsangehörigkeit
-
Von der Leyen und europäische Staatenlenker treffen vier Jahre nach Kriegsbeginn in Kiew ein
-
Selenskyj am Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Putin hat Kriegsziele nicht erreicht
Vier Jahre Krieg in der Ukraine: Gedenken in Kiew und Appelle zu weiterer Unterstützung
Am vierten Jahrestag des Beginns des Ukraine-Krieges haben europäische Staats- und Regierungschefs ihre Solidarität mit der Ukraine bekräftigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen besuchte am Dienstag zusammen mit weiteren europäischen Spitzenpolitikern Kiew, um "unseren anhaltenden Einsatz für den gerechten Kampf der Ukraine zu unterstreichen". Nato-Generalsekretär Mark Rutte forderte Taten statt Worte, "denn reine Hilfsversprechen beenden keinen Krieg". Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky erklärte seinerseits, Russland habe seine Kriegsziele "nicht erreicht".
Von der Leyen erklärte im Onlinedienst X, sie wolle "dem ukrainischen Volk wie dem Aggressor" eine "deutliche Botschaft" senden: "Wir werden nicht nachgeben, bis der Frieden wiederhergestellt ist. Frieden zu den Bedingungen der Ukraine." Von der Leyen reiste mit EU-Ratspräsident António Costa nach Kiew, wo die EU-Spitzenvertreter an der zentralen Gedenkzeremonie teilnehmen und Selenskyj treffen sollten.
Nach Angaben aus Kiew reisten auch mehrere Staats- und Regierungschefs nordischer und baltischer Länder in die Ukraine, unter ihnen die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen, der finnische Präsident Alexander Stubb und der schwedische Regierungschef Ulf Kristersson.
Russland war am 24. Februar 2022 in der Ukraine mit dem Ziel einmarschiert, die Führung in Kiew zu stürzen und das Land zu demilitarisieren. Nach vier Jahren Krieg hält die russische Armee rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums besetzt. In dem Konflikt wurden hunderttausende Soldaten und zehntausende Zivilisten getötet.
Selenskyj sagte am Dienstag in einer Videobotschaft, der russischen Präsident Wladimir Putin habe seine Ziele nach vier Jahren Krieg nicht erreicht: "Er hat die Ukrainer nicht gebrochen. Er hat diesen Krieg nicht gewonnen", sagte Selenskyj. "Wir haben die Ukraine bewahrt und werden alles tun, um Frieden zu erreichen - und um sicherzustellen, dass Gerechtigkeit herrscht."
Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte daraufhin, dass "die Ziele (Russlands) noch nicht erreicht worden sind und die Spezialoperation in der Ukraine daher fortgesetzt wird". Vieles sei allerdings erreicht worden, ergänzte Peskow und betonte, das "Hauptziel" Moskaus sei es, "die Sicherheit der Menschen" im Osten der Ukraine zu gewährleisten.
In einer Videoansprache vor dem Europaparlament forderte Selenskyj ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt seines Landes. Ohne eine verbindliche Zusage werde Putin einen Beitritt der Ukraine "auf Jahrzehnte blockieren, indem er Europa spaltet", sagte Selenskyj.
Der ukrainische Präsident rief die Europäer auf, geplante Hilfen für die Ukraine und neue Sanktionen rasch zu beschließen. Ungarn blockiert derzeit ein 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland sowie ein Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro. Die EU müsse für die Unterstützung der Ukraine mit den USA zusammenarbeiten, betonte Selenskyj. Sanktionen und Hilfen seien nur wirksam, wenn die USA an Bord seien.
"Die Ukraine braucht mehr, denn reine Hilfsversprechen beenden keinen Krieg", sagte Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Brüssel. Es sei "unerlässlich, dass die Ukraine weiterhin die militärische, finanzielle und humanitäre Unterstützung bekommt, die sie braucht, um sich gegen den russischen Terror aus der Luft zu verteidigen und die Frontlinien zu halten". Außenminister Johann Wadephul (CDU) zeigte sich zuversichtlich, dass Russland nach vier Jahren Krieg "merkt, dass es am Ende nicht richtig Erfolg hat". Vergangenes Jahr habe Russland ein Prozent des ukrainischen Territoriums zusätzlich erobert, "bei riesigen Verlusten", sagte er dem Sender RTL.
Der französische Präsident Emmanuel Macron bezeichnete den Ukraine-Krieg vier Jahre nach dessen Beginn bei X als "dreifachen Misserfolg" für Putin: Der Krieg habe "die Nato gestärkt, deren Ausweitung er verhindern sollte, die Europäer vereint, die er schwächen sollte, und die Zerbrechlichkeit eines Imperialismus aus einem anderen Zeitalter offenbart", sagte Macron.
Macron und der britische Premierminister Keir Starmer wollten im Laufe des Tages eine Videokonferenz der sogenannten "Koalition der Willigen" aus 35 Unterstützerstaaten der Ukraine leiten. Zur Koalition der Willigen zählen überwiegend europäische Länder, darunter auch Deutschland, aber auch Australien, Neuseeland und Japan.
kbh/ju
J.Sauter--VB