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Selenskyj am Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Putin hat Kriegsziele nicht erreicht
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine erklärt, der russische Präsident Wladimir Putin habe seine Kriegsziele nicht erreicht. "Er hat die Ukrainer nicht gebrochen. Er hat diesen Krieg nicht gewonnen", sagte Selenskyj in einer am Dienstag veröffentlichten Videobotschaft. "Wir haben die Ukraine bewahrt und werden alles tun, um Frieden zu erreichen - und um sicherzustellen, dass Gerechtigkeit herrscht."
Russland war am 24. Februar 2022 - vor genau vier Jahren - in der Ukraine mit dem Ziel einmarschiert, die Führung in Kiew zu entmachten und weite Teile des Landes zu erobern. Nach vier Jahren Krieg hält die russische Armee rund 20 Prozent des ukrainischen Territoriums besetzt. In dem Krieg wurden hunderttausende Soldaten und zehntausende Zivilisten getötet.
Seit dem Wiedereinzug von Donald Trump ins Weiße Haus drängen die USA auf ein schnelles Ende des Krieges. Der US-Präsident übte dabei auch erheblichen Druck auf die Ukraine aus.
In einem Interview mit dem US-Sender CNN rief Selenskyj Trump am Montag auf, an der Seite der Ukraine zu bleiben. Die Vereinigten Staaten sollten an der Seite "eines demokratischen Landes bleiben, das gegen eine Person kämpft", fuhr er mit Blick auf Kreml-Chef Putin fort.
Auf die Frage, ob er glaube, dass Trump genug Druck auf Putin ausübt, antwortete Selenskyj: "Nein." Zu Putin sagte er weiter: "Wir können ihm nicht einfach alles geben, was er will. Denn er will uns besetzen. Wenn wir ihm alles geben, was er will, werden wir alles verlieren - wir alle, die Menschen werden fliehen müssen oder Russen werden."
S.Spengler--VB