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Kubas Außenminister in Moskau: Lawrow bekräftigt Russlands "Solidarität"
Angesichts der schweren Wirtschaftskrise in Kuba infolge der US-Treibstoffblockade hat der langjährige Verbündete Russland dem karibischen Inselstaat seine "Solidarität" versichert - konkrete Hilfe aber nicht erwähnt. Bei einem Besuch des kubanischen Außenministers Bruno Rodríguez in Moskau am Mittwoch sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow, Moskau werde Kuba auch weiterhin "systematisch unterstützen", Russland stehe in "voller Solidarität" zu Kuba. Er rief die USA auf, die Blockade zu beenden.
Konkreter wurde Lawrow bei dem vom russischen Fernsehen gezeigten Treffen nicht. Russische Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, Moskau könne als "humanitäre Hilfe" Öl nach Kuba schicken.
Kuba steckt in seiner schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die USA hatten nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar Venezuelas Öllieferungen an Kuba einstellen lassen. Venezuela war der wichtigste Öllieferant für Kuba.
Ende Januar verschärfte US-Präsident Donald Trump den wirtschaftlichen Druck weiter. Staaten, die Erdöl an Kuba liefern, drohte er mit zusätzlichen US-Zöllen. Mehrere russische Fluggesellschaften fliegen Kuba wegen der Treibstoffknappheit auf der Insel mittlerweile nicht mehr an.
Der kubanische Außenminister Rodríguez versicherte bei dem Besuch in Moskau, die Regierung in Havanna werde ihren politischen Kurs trotz des US-Drucks nicht ändern. Er sollte auch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammentreffen.
Putin hat sich mit allzu scharfer Kritik an den USA zurückgehalten. In Genf hatten am Dienstag und Mittwoch Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA über ein Ende des Ukraine-Kriegs stattgefunden.
T.Egger--VB