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Junge-Gruppe-Chef Reddig: Rentenpaket geht "gegen meine fundamentale Überzeugung"
Der Vorsitzende der Jungen Gruppe der Union, Pascal Reddig (CDU), hat im Bundestag sein Nein zum Rentenpaket der Koalition verteidigt. Der Gesetzentwurf dazu gehe "gegen meine fundamentale Überzeugung", sagte Reddig am Freitag im Plenum. Der Entwurf gehe gegen "alles, wofür ich Politik gemacht habe, gegen Generationengerechtigkeit". Er habe deshalb entschieden, dem Gesetz nicht zuzustimmen.
"Der demografische Wandel wartet nicht auf die nächste Wahl", betonte Reddig. Er schlage stattdessen "in den 2030-er Jahren mit mathematischer Präzision auf unsere Staatsfinanzen durch". Der CDU-Abgeordnete ergänzte: "Genau für diese Zeit sieht das Rentenpaket Mehrkosten in Höhe von 120 Milliarden vor - Geld, das wir ohne Reformen absehbar nicht haben werden."
Die Folge könne eine "Versteinerung des Bundeshaushalts" sein, warnte Reddig. Rentenzuschüsse, Tilgung und Zins ließen in den 2030-er Jahren kaum noch Raum für Investitionen. Auf das Rentenpaket müsse deshalb "eine große Rentenreform" folgen.
P.Keller--VB