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USA verkürzen Gültigkeitsdauer von Arbeitsgenehmigungen für Flüchtlinge deutlich
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump verkürzt die Gültigkeitsdauer von Arbeitsgenehmigungen für Flüchtlinge, Asylsuchende und andere Migranten deutlich von fünf Jahren auf 18 Monate. Der Leiter der Einwanderungsbehörde (USCIS), Joseph Edlow, begründete den Schritt am Donnerstag (Ortszeit) mit dem Schusswaffenangriff auf zwei Nationalgardisten in Washington in der vergangenen Woche, der mutmaßlich von einem Afghanen verübt wurde.
"Durch die Verkürzung der maximalen Gültigkeitsdauer für Arbeitsgenehmigungen wird sichergestellt, dass diejenigen, die in den Vereinigten Staaten arbeiten möchte, keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen oder schädliche antiamerikanische Ideologien verbreiten", erklärte Edlow. "Nach dem Angriff auf Angehörige der Nationalgarde in unserer Hauptstadt durch einen Ausländer, dem die Einreise in dieses Land von der vorherigen Regierung gestattet wurde, ist es noch deutlicher geworden, dass USCIS Ausländer häufiger überprüfen muss."
Die US-Regierung hatte zuletzt ihre Migrationspolitik nochmals verschärft. So stoppte sie am Dienstag Einwanderungsanträge aus 19 Ländern.
Am Mittwoch vergangener Woche waren eine Soldatin und ein Soldat der Nationalgarde im Zentrum der US-Hauptstadt durch Schüsse schwer verletzt worden. Die 20-jährige Nationalgardistin erlag später ihren Verletzungen. Der mutmaßliche Angreifer, ein 29-jähriger Afghane, wurde festgenommen und wegen Mordes und Mordversuchs angeklagt.
Der Mann war im Zuge der Massenevakuierungen beim chaotischen Rückzug der westlichen Streitkräfte aus Afghanistan 2021 in die USA gekommen. Er soll laut Medienberichten in seiner Heimat unter anderem mit dem US-Auslandsgeheimdienst CIA zusammengearbeitet haben. Sein Asylantrag in den USA wurde im April genehmigt - also unter der Trump-Regierung.
T.Suter--VB