-
Behörde: Tate-Brüder in den USA festgenommen
-
"Zum Abschluss ein Feuerwerk": Pressestimmen zum kleinen Finale
-
"Wunderschönes Erlebnis": Deschamps-Abschied mit Stolz
-
Bestes Ergebnis seit 1966: Tuchel lobt Englands Mentalität
-
Sonntagstrend: AfD baut Vorsprung vor Union leicht aus - auch SPD und Grüne legen zu
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela auf mehr als 5100 gestiegen
-
Torfestival: Tuchels Engländer zittern sich zu Platz drei
-
22. WM-Tor: Mbappé zieht an Messi vorbei
-
21. WM-Tor: Mbappé zieht mit Messi gleich
-
Kubanischer Dissident Otero Alcántara nach fünfjähriger Haft in die USA ausgereist
-
Klinsmann "tausendprozentig" für Klopp: "Viel Arbeit vor sich"
-
Selenskyj reagiert auf anhaltende Proteste und erwägt Änderungen an Armeespitze
-
Mbappé dankt Deschamps: "Hätten besseres Ende bieten sollen"
-
Zwei US-Soldaten in Jordanien getötet - Iran droht den USA mit "unvergesslichen Lektionen"
-
Pentagon: Zwei US-Soldaten bei iranischen Angriffen in Jordanien getötet - ein Vermisster
-
Ungarns Präsident will Verfassungsänderung für eigene Absetzung unterzeichnen
-
Lipowitz büßt Zeit ein - Pogacar siegt erneut
-
Brasilianisches Gericht: Milei darf Bolsonaro nicht besuchen
-
Formel 1: Antonelli holt Pole in Spa - Verstappen Zweiter
-
Diamond League: Deutsche Rekorde durch Agyekum und Farken
-
Spahn tritt wegen Leihmutter-Affäre zurück - Merz nennt Schritt "unvermeidlich"
-
Zorc: Klopp "das Beste, was Deutschland passieren kann"
-
Behörden: Acht Tote bei ukrainischen Angriffen auf Logistikzentren in Russland
-
Nach 39 Jahren: Agyekum knackt Schmids Hürdenrekord
-
FIFA löscht sieben Millionen Hass-Kommentare
-
Kritik von Verbänden und Opposition trotz Entschärfung der Energiegesetze
-
Hüft-OP: Nationalspielerin Lohmann verpasst Saisonstart
-
Kanzler Merz nennt Spahns Rücktritt "richtig" und "unvermeidlich"
-
USA greifen Iran in siebter Nacht in Folge an - Teheran attackiert Golfstaaten
-
Affäre um Leihmutter: Unionsfraktionschef Spahn tritt zurück
-
Trump droht Kanada kurz vor WM-Finale mit neuen Strafzöllen wegen Waldbränden
-
Fußgänger bei Zusammenstoß mit Streifenwagen in Hanau ums Leben gekommen
-
Klüssendorf will mit Union hart über Vermögensteuer debattieren
-
Trump als Fußball-Kommentator: Kritik an Englands Defensivtaktik im WM-Halbfinale
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark breitet sich weiter aus - Keine Entwarnung
-
CDU-Politiker Bosbach: Spahn muss Union monatelange Debatte ersparen
-
Experte: Rauch in New York "nicht optimal" vor WM-Finale
-
Waldbrände: Trump droht Kanada mit neuen Strafzöllen
-
Grüne kritisieren Energiegesetze von Reiche als "Netzpaket für Netzbetreiber"
-
"Großartig": Trump dankt Infantino im "Fall Balogun"
-
Lederjacke von Nvidia-Chef Huang für fast eine Million Dollar versteigert
-
Dobrindt warnt vor verschärfter Sicherheitslage in Deutschland
-
Iran meldet "Explosion" von Öltankern in Straße von Hormus - USA dementieren
-
Bahn-Mitarbeiter stürzt bei Auseinandersetzung mit Fahrgast aus fahrendem Zug
Frankreich gedenkt der Opfer der Pariser Anschläge von 2015
Mit einer emotionalen Gedenkfeier hat Frankreich der Opfer der islamistischen Anschläge von Paris vor zehn Jahren gedacht. "Was geschehen ist, ist nicht wieder gutzumachen", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstagabend vor Hinterbliebenen. "Nichts ist normal, wenn ein blühendes Leben ausgelöscht wird, wenn ein Kind vor seinen Eltern stirbt oder ein Baby als Halbwaise zur Welt kommt."
Der Präsident erinnerte an die 130 Menschen, die am 13. November 2015 von islamistischen Attentätern am Stade de France, vor Bars und Restaurants und im Konzertsaal Bataclan getötet wurden. "Die islamistischen Terroristen wollten nicht einzelne von uns angreifen, sie wollten Frankreich und die Franzosen angreifen, unsere Lebensart", sagte Macron. Frankreich werde Terroristen unablässig weiter verfolgen, im Nahen Osten, in der Sahel-Zone, aber auch im eigenen Land, betonte er. In den vergangenen Jahren seien 85 Anschläge vereitelt worden, sechs davon in diesem Jahr.
Zum Auftakt der Zeremonie in einem neu eingerichteten Gedenkgarten läuteten die Glocken der Pariser Kathedrale Notre-Dame und anderer Pariser Kirchen. Neben einem Requiem erklangen Instrumentalversionen von Rock-Klassikern - eine Hommage an die Opfer in der Konzerthalle Bataclan, wo in der Anschlagsnacht die US-Band Eagles of Death Metal gespielt hatte. Auch der Sänger der Band trat bei der Gedenkfeier auf.
Die Namen der Opfer wurden von Menschen vorgetragen, die am 13. November 2015 im Einsatz waren, unter ihnen Sanitäter, Polizisten und eine Psychologin. Die Zeremonie in dem Gedenkgarten in der Nähe des Rathauses wurde auf eine Groß-Leinwand auf den Place de la République übertragen. An der dortigen Statue der Nationalfigur Marianne hatten Menschen bereits seit Tagen Kerzen und Blumen im Gedenken der Opfer abgelegt.
Drei islamistische Kommandos hatten bei den minutiös vorbereiteten Anschlägen innerhalb weniger Stunden 130 Menschen getötet und mehr als 350 weitere verletzt. Die Angreifer feuerten wahllos auf Gäste in Straßencafés und Restaurants und auf Konzertbesucher im Musikclub Bataclan. Mehrere Attentäter zündeten Sprengstoffgürtel. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich später zu den Anschlägen.
"Seit dem 13. November gibt es eine Leerstelle, die bleibt. Mein Vater liebte das Leben, er glaubte an die Freiheit und die Freude, zusammenzusein", sagte Sophie Dias, die Tochter des ersten Opfers der Anschläge, Manuel Dias. Er war in den Tod gerissen worden, als ein Täter seinen Sprengstoffgürtel am Stade de France zündete.
"Es ist ein Tag, an dem ich mich erinnere, an dem ich weinen kann", sagte Sophie Bouchard-Stech, die ihren Mann Fabian bei dem Anschlag auf den Konzertsaal Bataclan verlor. Der gebürtige Hannoveraner war eines von zwei deutschen Opfern der Anschläge.
T.Zimmermann--VB