-
Tote Robben vor Rügen: Ursache bislang unklar
-
Guterres-Nachfolge: Sechs Bewerber versprechen in Debatte UN-Reformen
-
Kabinettsumbau: Warken wird Kanzleramtschefin - Linnemann Gesundheitsminister
-
Landgericht Kleve: Falscher Notfallsanitäter zu zehn Jahren Haft verurteilt
-
Angriffe auf Schiffe: US-Präsident Trump will eingefrorenes iranisches Geld einsetzen
-
Zahl von Rechtsextremisten in Baden-Württemberg steigt - Szene zunehmend jünger
-
Tödlicher Bergunfall in Bayern: 76-jähriger Urlauber stürzt in den Tod
-
Umfrage: AfD in Sachsen-Anhalt weiter vorne - Zitterpartie für mehrere Parteien
-
Behörden: Drei Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf St. Petersburg
-
Mit Klopp: Auch Mertesacker kommt zum DFB
-
Brände in Frankreich: Halbinsel Cap Ferret wird evakuiert - Paris bittet EU um Hilfe
-
Auto kollidiert an Bahnübergang in Sachsen-Anhalt mit Zug: 76-Jähriger stirbt
-
Nach WM-Finale: Otamendi beendet Nationalmannschaftskarriere
-
Nettogewinn von Volkswagen im zweiten Quartal um 32,9 Prozent gesunken
-
"Bild": Merz entlässt Verkehrsminister Schnieder
-
Verbraucherstimmung bleibt weiter verhalten
-
Klopp tritt an - mit vollem Terminkalender
-
Neue Zölle der US-Regierung in Kraft getreten
-
Kanu-Cheftrainer nach WM-Entscheidung: "Wurden verarscht"
-
Trotz wütender Fans: Dodgers besuchen Trump im Weißen Haus
-
Trump will mit iranischem Geld Schäden an angegriffenen Schiffen begleichen
-
"Finanztip": Frühstartrente kann erheblichen Beitrag zu Vermögensbildung leisten
-
"Hoffe, es geht gut": Seixas fürchtet Fanmassen in Alpe d'Huez
-
Brände in Frankreich: Knapp 30.000 Menschen evakuiert - Paris bittet EU um Hilfe
-
Australien und Neuseeland kritisieren neue US-Zölle - Japan äußert "Bedauern"
-
Deutscher Fußballbund will Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer vorstellen
-
Nach Schusswaffenvorfall: Trump nimmt an nachgeholter Presse-Gala teil
-
"Spanische Fußfessel" gegen häusliche Gewalt verzögert sich
-
Frankreich bittet wegen Waldbränden andere EU-Länder um Hilfe
-
USA greifen dreizehnte Nacht in Folge Ziele im Iran an
-
US-Regierung verkündet neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner
-
Spanien ruft wegen Waldbränden in zwei Regionen "Notstand nationaler Tragweite" aus
-
Justizministerium macht im Streit um Bericht über Trumps Luxusflieger Rückzieher
-
Anwälte: Gesundheitszustand von tunesischem Oppositionsführer Ghannouchi "kritisch"
-
US-Regierung kündigt neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner an
-
World Matchplay: Littler unaufhaltsam - Anderson raus
-
Waldbrand außer Kontrolle: 3500 Menschen in Gemeinde westlich von Madrid evakuiert
-
Nübel bei Besiktas-Debüt ohne Gegentor
-
Merz verurteilt Huthi-Angriffe auf saudiarabische Öltanker
-
Mord an US-Politikerin und ihrem Mann: Lebenslange Haft für Täter
-
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fedorow will nach Entlassung zurück in sein Amt
-
Gewalt im Westjordanland: Drei Palästinenser getötet, zwei Israelis verletzt
-
"Risiko" für Handel: USA kritisieren EU-Rekordstrafe für Google scharf
-
Stab-DM: "Salto nullo" für Lita Baehre - Metzger Meister
-
Weißes Haus erwartet Ankündigung zu neuen US-Zöllen
-
Medien: Warken soll Kanzleramtschefin werden, Linnemann neuer Gesundheitsminister
-
"Lokomotive" Carapaz stampft an Pogacars Sorgentag zum Bergsieg
-
ARD: Innenressort plant weitere Einschränkungen bei Informationsfreiheitsgesetz
-
Trump knüpft Atomabkommen mit Saudi-Arabien an Normalisierung mit Israel
-
EZB legt Zinspause ein - Anzeichen für mögliche Erhöhung im September
Nach von Gewalt überschatteter Wahl: Tansanias Präsidentin Hassan legt Amtseid ab
Nach der von massiver Gewalt überschatteten Präsidentenwahl in Tansania hat Staatschefin Samia Suluhu Hassan ihren Amtseid abgelegt. Bei ihrer Vereidigung am Montag bedauerte sie "die Gewalttaten", die Menschenleben gefordert hätten. Damit räumte sie erstmals Todesfälle während der Wahl ein - ohne jedoch eine Zahl von Opfern zu nennen.
Die Präsidentin rief zu "Einheit und Solidarität" auf. Sie erhob zugleich den Vorwurf, dass einige der jungen Demonstranten aus dem Ausland kämen. "Unsere Verteidigungs- und Sicherheitsbehörden ermitteln und untersuchen weiterhin im Detail, was passiert ist", sagte sie und kündigte die Rückkehr zur Normalität an.
Amtsinhaberin Hassan hatte die Wahl in der vergangenen Woche laut den im Staatsfernsehen verkündeten Ergebnissen mit knapp 98 Prozent der Stimmen gewonnen. Die größte Oppositionspartei, Chadema, die von der Wahl ausgeschlossen worden war, bezeichnete diese als "Betrug" und forderte Neuwahlen.
Die Chadema-Partei hatte die Bevölkerung vor der Wahl zum Boykott des Urnengangs aufgerufen. Im Zuge der Abstimmung kam es im ganzen Land zu heftigen Protesten. "Nicht weniger als 800 Menschen" seien von Sicherheitskräften getötet worden, teilte die Chadema-Partei der Nachrichtenagentur AFP mit. Aus Diplomatenkreisen verlautete, dass es glaubhafte Berichte gebe, dass hunderte, vielleicht sogar tausende Menschen, getötet worden seien. Die Regierung bestritt hingegen die Anwendung von "übermäßiger Gewalt".
Seit dem Ausbruch der Proteste am Wahltag ist das Internet in Tansania nicht zugänglich, so dass nur wenige Informationen aus dem ostafrikanischen Land nach draußen dringen. Aus Diplomatenkreisen erfuhr AFP von "beunruhigenden Berichten", dass die Polizei den Internet-Blackout nutzte, um Zeit zu gewinnen und Oppositionsmitglieder und Demonstranten zu "jagen", die möglicherweise Videos von den in der vergangenen Woche begangenen Gräueltaten hätten.
Angesichts von Ausgangssperren war die Lage in Daressalam und anderen Städten am Wochenende ruhiger geblieben. Wie ein AFP-Journalist berichtete, kontrollierte die Polizei auf den Straßen die Ausweispapiere und Taschen von Passanten. Geschäfte durften demnach nur am Nachmittag öffnen. Die Preise für Lebensmittel stiegen. Schulen und Universitäten blieben am Montag geschlossen und der öffentliche Verkehr stand still.
Hassan hatte das höchste Staatsamt nach dem Tod von Ex-Präsident John Magufuli im Jahr 2021 übernommen und wollte nun mittels der Wahl ihre Position festigen. Chadema-Chef Tundu Lissu war im April festgenommen worden. Ihm wird wegen des Vorwurfs des Landesverrats der Prozess gemacht. Lissu droht die Todesstrafe.
K.Sutter--VB