-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
Infantino verteidigt sich: "Eine Chance, keine Verpflichtung"
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Schwere Waldbrände in Griechenland und in der Türkei - Mehrere Tote
-
Nach gescheiterter Klage: Medien fordern Millionenkosten von Prinz Harry zurück
-
Nach US-saudiarabischen Angriffen im Irak droht neue Eskalation des Kriegs in der Region
-
Vater von Amy Winehouse muss Freundinnen der Sängerin fast eine Million Pfund zahlen
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Mancini-Einstand mit Entschuldigung: "Es tut mir leid"
-
Trump stellt früheren US-Corona-Berater Fauci an den Pranger
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz verspricht nach Kritik aus der CDU neuen Stil
-
Frei will als Unions-Fraktionschef Vertrauen der Menschen zurückgewinnen
-
Merz will seine Politik künftig besser erklären
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
Merz hofft nach Turbulenzen um Personalwechsel auf "neue Dynamik"
-
Ukraine zieht gegen Rückkehr Russlands zu Olympischen Spielen vor Gericht
-
Apotheken, Tankstellen und Altenpflege: Kuba öffnet Wirtschaftssektoren für Privatfirmen
-
"Fatales Zeichen": Neuendorf kritisiert FIFA-Pläne
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Linnemann tritt Amt als Gesundheitsminister an - Werkzeugkasten als Geschenk
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Kabinettsumbildung vollzogen - Merz-Vertrauter Frei neuer Fraktionschef der Union
-
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für heftige Kritik
-
Bundesregierung reagiert zurückhaltend auf FIFA-Pläne
-
Besser als Spahn: Union wählt Frei mit fast 92 Prozent zum neuen Fraktionschef
-
Nach kurzzeitiger Ruhe neue Angriffe des Iran und US-Angriffe im Irak
-
Nordrhein-Westfalen: 27-jähriger Zollbeamter stürzt bei Einsatz von Dach und stirbt
-
Analyse: Zahl antisemitischer Angriffe weltweit gestiegen - besonders in Deutschland
-
Bayern-Zugang Brown: Auf Rummenigges Spuren
-
Anschlag auf Verdi-Demo in München: Verteidigung fordert Unterbringung in Psychiatrie
-
Nach 15 Jahren: Erstmals wieder Direktflug nach Syrien
-
Frankreich weist umstrittene russische Journalistin Fedorova aus
-
Bundesregierung will KI in Asylverfahren nutzen - Kritik von Pro Asyl
-
Amtsübergabe: Neuer Verkehrsminister Bilger will "ideologische Debatten" vermeiden
-
Evakuierte in Spanien und Frankreich kehren nach Bränden zurück - Erneut Hitzewelle
-
Nordrhein-Westfalen: Lehrerin scheitert vor Gericht mit Versetzung nach Ostfriesland
-
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
-
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
-
UN-Generalsekretär Guterres will neue Zypern-Gespräche einberufen
-
Kabinettsumbildung: Steinmeier ernennt drei neue CDU-Minister
-
Ermittlern in Bayern gelingt Schlag gegen Schleuser: Vier Festnahmen in Tschechien
-
"Zutiefst besorgt": Auch CONCACAF und AFC kritisieren FIFA
-
Germanwings-Absturz vor elf Jahren: Schadenersatzprozess ab Ende August in Braunschweig
-
Autobauer im Umbruch: BMW will rund 8000 Jobs abbauen
-
Ansah trotz drohender Sperre bei der EM in Birmingham dabei
-
Spranger sagt umfassende Aufklärung von CSD-Anschlag zu - Grüne wollen U-Ausschuss
-
"Hände weg von unserem Sport": Kritik an FIFA auch aus der EU
-
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter bei hohen Temperaturen erwartet
-
Spranger sagt umfassende Aufklärung von CSD-Aufschlag zu - Grüne wollen U-Ausschuss
-
Berliner Justiz verwahrt sich gegen "undifferenzierte" Kritik nach CSD-Anschlag
Starmer: Mitte-links-Regierungen müssen illegale Migration und rechte "Lügen" bekämpfen
Der britische Premierminister Keir Starmer hat Mitte-links-Regierungen in aller Welt aufgerufen, gemeinsam die illegale Migration und zugleich die dazu von Rechtsextremen verbreiteten "Lügen" zu bekämpfen. Der Labour-Chef nutzte für seinen Appell eine Konferenz am Freitag in London, an der auch die Regierungschefs von Australien und Kanada, Anthony Albanese und Mark Carney, teilnehmen.
"Ich akzeptiere das Argument nicht, dass unser (politisches) Lager irgendwie ausstirbt", sagte Starmer und verwies auf die deutlichen Wahlsiege von Albanese und Carney in den vergangenen Monaten. Die Sozialdemokraten überall in der Welt müssten aber jetzt "bestimmte Herausforderungen direkt angehen und gegen einige der Lügen kämpfen, die in unseren Gesellschaften Wurzeln geschlagen haben".
Gut einem Jahr nach ihrem deutlichen Sieg bei der Parlamentswahl im Juli 2024 liegt Starmers Labour-Partei in den Umfragen heute hinter der einwanderungsfeindlichen Partei Reform UK von Nigel Farage, der zu den Unterstützern von US-Präsident Donald Trump zählt. Bei der Konferenz in London versuchte Starmer jedoch, Zuversicht und Kampfgeist zu demonstrieren und von der Rechten verwendete Begriffe wie Patriotismus in seinem Sinne zu deuten.
Die nächste britische Parlamentswahl die nach derzeitigem Stand 2029 stattfindet, werde eine "Schlacht um die Seele des Landes" sein, sagte Starmer. Die Bürgerinnen und Bürger müssten sich dann zwischen einer "Politik des räuberischen Grolls" und einer "patriotischen Erneuerung" entscheiden, die "jeden in der nationalen Geschichte" einschließe.
Zugleich hob Starmer hervor, dass jedes Land "Kontrolle über seine Grenzen" haben müssen. Er verwies auf das Vorhaben seiner Regierung, bis 2029 einen digitalen Ausweis einzuführen und damit auch Schwarzarbeit von illegal Eingewanderten zu unterbinden. "Es ist nicht die mitfühlende Politik der Linken, sich auf Arbeit zu stützen, für die ausländische Arbeiter ausgenutzt und faire Löhne unterlaufen werden", sagte der britische Premier.
Starmers Regierung steht in der Migrationspolitik stark unter Druck. Der Labour-Politiker hat angekündigt, die Zahl der in Großbritannien ankommenden Migranten zu verringern.
Mitte September hatten bei einer vom rechtsextremen britischen Aktivisten Tommy Robinson organisierten Großdemo in London bis zu 150.000 Menschen teilgenommen. Dazu sagte Starmer am Freitag, es bedürfe keines Historikers "um zu wissen, wohin diese Art von Gift führen kann".
T.Zimmermann--VB