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Verhandlungen für ein UN-Plastikabkommen gehen in die offiziell letzte Runde
Die schwierigen Verhandlungen für ein UN-Plastikabkommen gehen am Donnerstag in die offiziell letzte Verhandlungsrunde. Die Gespräche in Genf stehen nach Einschätzung von Teilnehmenden vor dem Scheitern: Am vorletzten Verhandlungstag am Mittwoch hatten sich auf der einen Seite erdölproduzierende Staaten zusammen mit weiteren Ländern und auf der anderen Seite Vertreter etwa aus der EU oder Lateinamerika zusammen mit Umweltschützern unversöhnlich gegenüber gestanden, mehrere Staaten und die EU lehnten eine neue Vorlage für ein Abkommen vehement ab.
Erdölproduzenten wie die Golfstaaten, Russland und die USA stehen nach Angaben von Teilnehmern auf der Bremse, weil sie die Ausgangsstoffe für Plastik liefern. Die Gespräche über ein Abkommen waren im südkoreanischen Busan im vergangenen Dezember schon einmal gescheitert, bei der zehntägigen Konferenz in Genf hatten die Unterhändler nun auf einen Durchbruch gehofft. Dort sind 184 Länder vertreten, auch Nichtregierungsorganisationen nehmen teil.
W.Huber--VB