-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Schwere Gewitterwarnung für Ost-Australien: Zerstörerische Winde und Hagel drohen
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Google ehrt Zelda mit Zeitreise-Easter Egg zur Switch-2-Veröffentlichung
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Baerbock: Russland nutzt Hunger als Waffe und "nimmt die ganze Welt als Geisel"
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat Russland vorgeworfen, den Hunger in der Welt "ganz bewusst als Kriegswaffe" einzusetzen. Russland "nimmt die ganze Welt als Geisel", sagte Baerbock am Freitag vor Beginn einer internationalen Ernährungskonferenz in Berlin. 345 Millionen Menschen weltweit seien derzeit von Nahrungsmittelknappheit bedroht, die Hungerkrise baue sich "wie eine lebensbedrohliche Welle vor uns auf". Aber erst Russlands Krieg habe "aus dieser Welle einen Tsunami gemacht".
Baerbock kritisierte, Russland versuche die Schuld an den explodierenden Nahrungsmittelpreisen "anderen in die Schuhe zu schieben", doch das seien "Fake News". Russland blockiere Häfen und beschieße Getreidespeicher; es gebe auch keine Sanktionen gegen russische Getreideexporte.
Bei der Konferenz in Berlin gehe es darum, Solidarität mit der Ukraine und mit den Menschen im globalen Süden zu zeigen, die unter dem russischen Krieg leiden, sagte Baerbock weiter. "Wir müssen Lösungen bieten." So gehe es darum, die Nahrungsmittelexporte aus der Ukraine zu "beschleunigen", etwa über den Ausbau der Landwege und der Binnenschifffahrt. Es gehe zudem darum, akut die Nothilfen für die Hunger leidenden Menschen aufzustocken. Die Konferenz sei aber keine Geberkonferenz, es gehe nicht nur ums Geld.
Auch "über den Tag hinaus denken" stehe auf der Tagesordnung, sagte Baerbock weiter: Ärmere Länder müssten sich besser gegen Krisen wappnen. Es gehe darum, dass wir "diesen Tsunami irgendwie in den Griff bekommen".
Zu der Konferenz hat die Bundesregierung weltweit eingeladen, das Interesse habe alle Erwartungen übertroffen, sagte die Außenministerin. Vor Ort in Berlin seien 40 Ministerinnen und Minister, Vertreter der UNO und der Zivilgesellschaft und von Ländern, die besonders betroffen seien, etwa Vertreter der Ukraine, aus Nigeria, Tunesien oder Indonesien.
Das Treffen dient auch der Vorbereitung des G7-Gipfels ab Sonntag im bayerischen Elmau. Konkrete Zusagen über finanzielle Hilfen sind bei der Berliner Konferenz nicht zu erwarten.
Y.Bouchard--BTB